02.11.2016, 20:40 Uhr

Qi Gong lernen mit den Shaolin

Eigentlich ist Qi Gong entstanden, um die Mönche nach stundenlanger Sitzmeditation wieder zu stärken. (Foto: Shaolin Tempel Steyr)

Es stärkt den Körper und den Fluss des „Qi“, der Lebensenergie

STEYR. Es gibt unzählige Arten des Qi Gongs. Übersetzt bedeutet es so viel wie „Arbeiten an der Lebensenergie, dem Qi“. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrations- und Meditationsübungen. Die Übungen sollen der Harmonisierung und Regulierung des Qi-Flusses im Körper dienen und ihn so stärken und gesund erhalten. Im Shaolin Tempel Steyr werden unter anderem das „Yi Jin Jing“ (Muskel-Sehnen-Transformation) und das „Xi Sui Jing“ (Knochenmark-reinigung) praktiziert. Dabei handelt es sich um zwei Qi-Gong-Formen, die von Bodhidharma entwickelt wurden, um die Mönche nach Stunden der Sitzmeditation zu stärken. „Weiters unterrichten wir noch das 'Baduan Jin' (Acht Brokatübungen) und die Übungen des Tiger- und Drachen-Qi-Gongs, die besonders zur Stärkung des Gleichgewichts dienen“, erklärt Oliver Haas vom Shaolin Tempel Steyr. Das Qi-Gong-Training findet immer mittwochs von 18.45 bis 19.30 Uhr statt. Infos dazu auf www.shaolinsteyr.at

Mehr zum Thema:

Eintauchen in die Künste der Shaolin
Den eigenen Bewegungsdrang ausleben
Faszination Taiji: Im Wechselspiel von Yin und Yang
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.