14.11.2016, 10:48 Uhr

VBC Steyr trifft auf Hypo Tirol/2

(Foto: Klaus Mader)
STEYR. Der bitteren Cup Niederlage gegen SSV Hib Liebenau am vergangenen Sonntag folgte das Ligamatch gegen den für den VBC noch Großteils unbekannten Gegner PSV.

Die junge Mannschaft aus Salzburg konnte in den letzten Partien Erfolge verzeichnen und somit war das Kefer-Team mehr als gewarnt vor dem Team von Trainer Marian Pascariuc. Beim VBC musste man auf Hannes Eiblwimmer verzichten – dieser zog sich am Donnerstag im Training eine Knöchelverletzung zu – wie lange der Mittelblocker ausfallen wird ist noch unklar. Auch Zuspieler Leonhard Flachberger war nicht mit von der Partie da er für die 2te Mannschaft im Einsatz war.

Durchgang 1 begann ausgeglichen und war geprägt von vielen Fehlern und Unsicherheiten auf beiden Seiten. Die Steyrer fanden erst zur Mitte des Satzes den Rhythmus – 15:10 der kurzzeitige Zwischenstand. Wie schon des Öfteren in den letzten Runden gelang es aber nicht den Punktpolster aufrecht zu erhalten – nach starkem Service und solider Blockarbeit der Gäste stand es plötzlich 17:17. Es setzte sich dann schlussendlich doch die Routine der VBC´ler durch - schlussendlich ging man mit 1:0 (25:20) in Führung.
Ähnliches Bild im zweiten Satz – bis zur ersten technischen Auszeit konnten die Mozartstädter noch mithalten – dann nahm der VBC Express allerdings Fahrt auf – 19:13 der kurzzeitige Zwischenstand. Die befreit aufspielenden Gäste gaben sich aber nicht geschlagen konnten aber das 2:0 für den VBC nicht mehr abwenden – 25:20 und somit 2:0.
Die Mannschaft rund um Kapitän Mairhofer wollte jetzt natürlich den Sack zumachen und die 3 Punkte mitnehmen.

Fünf Spiele ohne Punktverlust

„Satz 3 war einer der schwächsten, welchen wir in dieser Saison gespielt haben - Wir haben viel zu viele einfache Punkte zugelassen und so den Gegner stark gemacht“ so Dominik Kefer. Die jungen Salzburger wussten dies auszunutzen und setzten sich mit 18:14 ab. Nach einer etwas lauteren Auszeitansprache stellte man sogar wieder auf 19:19 – ohne Satzgewinn wollte der PSV die Heimreise aber nicht antreten , was ihnen auch gelungen ist – 22:25 das Ergebnis und nur noch 1:2 in Sätzen.
Durchgang 4 startete aus Sicht der Kefer – Sechs perfekt - 8:4 stand es bei der ersten technischen Auszeit. Nach wiederrum vielen Fehlern im Angriff und auch nicht vorhandener Kompaktheit am Block schmolz der Vorsprung langsam aber sicher dahin. Am Service schaffte man es nicht genügend Druck zu machen - Punkt um Punkt ging an das Team von Trainer Pascariuc.
´War man bei der ersten technischen Auszeit noch mit 8:4 in Front – lag man bei der Zweiten mit 15:16 hinten. In der Zwischenzeit erfolgte die Einwechslung von Oldie Dominik Kefer der wieder etwas Sicherheit in Spiel der Steyrer Jungs bringen sollte.
Angefeuert vom Publikum – vor allem mit lautstarker Unterstützung der BBC Basketballer – schaffte es der VBC ab dem Stand von 19:19 wieder sich abzusetzen. Bei 23:19 wurde mit einer Auszeit vom gegnerischen Trainerteam nochmals versucht den Spielfluss zu unterbrechen – die 3 Punkte ließen sich aber die Männer vom VBC nicht mehr nehmen -25:21.

„Alles in allem sicher eines unserer schwächeren Spiele – extrem viele Fehler im Angriff, zu schwache Leistung am Block, vor allem daran müssen wir in den nächsten Trainingseinheiten verstärkt arbeiten, wenn wir nächste Woche aus Innsbruck Punkte entführen wollen“, so Aussenangreifer Fabi Wald nach dem Spiel.

Stichwort Innsbruck: Nächste Woche Samstag, 19. November, kommt es dann zum ultimativen Test. Es steht das Auswärtsspiel gegen Hypo Tirol/2 am Programm. Ebenso wie die Steyrer sind die Tiroler nach 5 Spielen noch ohne Punktverlust. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.
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