Altarweihe in St. Michael mit Bischof Glettler

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Vom Abriss bis Aufbau, nach 14 monatiger harter Arbeit konnte heute der Altar im Bildungshaus St. Michael/Pfons eingeweiht werden.

Der Altar

Der Altar – auch als „Tisch des Herrn“ bezeichnet – ist das Herzstück einer Kirche.  Am Altar feiert der Priester mit der Gemeinde die Eucharistie, also die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi. Weil am Altar die Gedächtnisfeier Jesu begangen wird und den Gläubigen sein Leib und But gereicht werden, betrachtet man den Altar selbst als Sinnbild für Christus.

Bischof Hermann Glettlers erste Altarweihe

Der schmale Durchgang zwischen Ambo und Altar erinnert an das DA-ZWISCHEN sein von Gott. Der struktuierte, ordentliche Altarraum, so Bischof Glettler Hermann in seiner Ansprache ist symbolhaft für unser christliches Bemühen das das Traditionelle unseres Glaubens aufrecht zu erhalten. Da-zwischen kommt die Schräge des Raumes, welches auch an das nicht so geradlinige unter uns Menschen denken lässt. An alles, was überraschend kommt. Wir leben in der Zeit zwischen Vergangenheit und Zukunft, immer in einer Zwischenzeit, hin zur Ewigkeit. 

Hier in St. Michael finden sich Menschen ein, die für diese Zeitspanne neues Leben, Impulse zur Neuausrichtung und dazu die Kraft finden wollen. Der Altar, Sinnbild für Christus, der sich für uns auf Golgotha, sowie bei jeder Heiligen Messe hingibt, ist Garant dafür, dass hier Leben zu finden ist. Am Ambo wird das Wort Gottes verkündet, am Altar das Brot des Lebens gereicht. Beides nährt die menschliche Seele. Darum dürfen wir voll Vertrauen in die Zukunft gehen, ohne Angst, da Gott der Überwinder allen Vergänglichen und Bösen ist. 

Unter kräftigen Applaus wurden den vielen Helfern gedankt. „Das Team in St. Michael kann sich nicht zurücklehnen“, so die Leiterin des Hauses Dipl. Päd. Barbara Haas, jetzt geht die Arbeit erst richtig los!“  Mit ihren 3 Musketieren, damit meinte sie die Bürgermeister von Pfons -Alexander Woertz,  Mühlbachl - Alfons Rastner und Matrei - Paul Hauser, wird es, wie sie meinte, gelingen. 

Rund um

Die Kapelle ist der erste öffentliche Sakralbau von Josef Lackner. Im neuen Bildungshaus stehen 58 Zimmer und 12 Seminarräume zur Verfügung. 

Der Ritus der Altarweihe 

Die Weihe eines Altares geschieht im Rahmen der ersten Eucharistiefeier. In der Regel zelebriert der Ortsbischof diesen Gottesdienst. Diese erste Messfeier auf dem neuen Altar ist die wichtigste und allein notwendige Handlung einer Altarweihe. Dazu treten das Weihegebet und weitere festgelegte Riten, die teilweise seit dem 4. Jahrhundert belegt sind. Folgende sechs Riten deuten den christlichen Altar aus: 

1. Beisetzung von Reliquien im Altar 

Im frühen Christentum wurden Kirchen und Altäre oft über Gräbern von Märtyrern errichtet. Das war nicht bei jeder Kirche möglich. Daher ist der Brauch entstanden, in die Altäre Reliquien von Heiligen einzulassen. Ambrosius von Mailand formulierte im 4. Jahrhundert die Verbindung der Reliquien mit dem Altar: „Er, der für alle gelitten hat, liegt auf dem Altar: sie, durch sein Leiden erkauft, ruhen unter dem Altar.“ Seit dem II. Vatikanischen Konzil ist nicht mehr vorgeschrieben, Reliquien im Altar beizusetzen, der Brauch soll aber in der Regel beibehalten werden.  

2. Besprengung des Altars mit Weihwasser 
Ähnlich wie bei einer Taufe wird der neue Altar mit Weihwasser bespritzt. Das Besprengen mit gesegnetem Wasser erinnert an das Wort Jesu, dass aus seinem Inneren „Ströme lebendigen Wassers fließen“ werden: „damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollen, die an ihn glauben“ (Joh 7,18f). Von diesem Geist sollen alle erfüllt werden, die von diesem Altar mit Leib und Blut Christi gestärkt werden. 

3. Salbung des Altars 

Durch die Salbung mit Chrisam wird der Altar zum Symbol Christi. „Christus“ bedeutet auf Deutsch „der Gesalbte“. Auch bei einer Taufe wird jeder Mensch mit Chrisam gesalbt.

4. Verbrennen von Weihrauch auf dem Altar 
An fünf Stellen, die an die Wundmale Christi erinnern, wird auf dem Altar Weihrauch verbrannt. Die Stellen sind jeweils durch eingravierte Kreuze markiert. Der Weihrauch soll als Wohlgeruch zu Gott aufsteigen, als Zeichen dafür, dass die Gebete der Gläubigen Gott angenehm sind. 

5. Weihegebet 

Das Weihegebet bringt zum Ausdruck, dass der Altar für immer dem Herrn geweiht wird und bittet gleichzeitig um Gottes Segen 

6. Auflegen des Altartuchs und Anzünden der Kerzen 

Das Auflegen des Altartuchs weist darauf hin, dass am Altar das eucharistische Mahl gefeiert wird. Das Altartuch knüpft damit an die weltliche Tischdecke an, mit der auch heute bei festlichen Essen ein Tisch bedeckt wird. Die Kerzen am Altar weisen auf Christus als „das Licht der Welt“ (Joh 8,12) hin. 
 
Links zum Youtube: 
https://www.youtube.com/channel/UCS201P1j8KyPtal-o1Zmm9Q/videos?view_as=public

Info zu den Veranstaltungen: http://www.pfarrematrei.at/index.php/st-michael

Wo: Bildungshaus St. Michael, 6143 Pfons auf Karte anzeigen
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