Mühlbachl
Altersheim Annaheim: Hilfe, die Herzen wärmt!

"Bitte bleibt für uns zu Hause, damit wir uns in ein paar Wochen wieder sehen können": Bewohner und Pflegepersonal im Annaheim Mühlbachl.
3Bilder
  • "Bitte bleibt für uns zu Hause, damit wir uns in ein paar Wochen wieder sehen können": Bewohner und Pflegepersonal im Annaheim Mühlbachl.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Elisabeth Demir

MÜHLBACHL (lg). Stellvertretend für alle Helden im Corona-Alltag zeigen wir engagierte Aktionen im und rund um das Annaheim, die positiv stimmen.

In Zeiten wie diesen könnten wir wohl an dieser Stelle erschreckende Zahlen bringen und düstere Prognosen malen. Aber, und das ist noch viel wichtiger, wie wir finden: Würden wir eine Zeitung mit all den herzerwärmenden und positiven Geschichten aus den vergangenen Tagen machen, sie würde aus allen Nähten platzen! Die Menschen, die unser System am Laufen halten, leisten schier Unglaubliches. Freiwillige stampfen allerorts beeindruckende Hilfsaktionen aus dem Boden. Stellvertretend für alle Alltagshelden dieser Zeit zeigen wir, welche Welle der Hilfsbereitschaft auch das Altersheim Annaheim überrollt. "Für unsere Bewohner ist es eine schwierige Zeit, ohne Besuch von den Angehörigen. Aber unser komplettes Personal, wirklich jeder einzelne, versucht diese Situation für sie so erträglich wie möglich zu machen", wird uns berichtet.

Kleine Taten, große Wirkung

Die Heimleitung hat den Bewohnern ein Smartphone eingerichtet, um den ihnen die Möglichkeit zu geben, mit ihren Angehörigen per Videotelefonie in Kontakt zu bleiben. Mitarbeiterin Christina Spörr bittet, sich dafür im Büro zu melden. Auch dem Aufruf zum Nähen von Mundschutzmasken sind sehr viele Freiwillige gefolgt. Ein großer Teil der Masken stammt u.a. aus einem Projekt vom Freiwilligenzentrum Wipptal gemeinsam mit Wippcare und der Jugendplattform "Next" sowie der Jungbauernschaft Wipptal. Die Pfoner Ortsbäuerinnen haben außerdem die Aktion "Briefe schreiben" ins Leben gerufen. "Wir möchten der Einsamkeit ein kleines bisschen entgegenwirken", erklärt Obfrau Christine Lener. Interessierte können Briefe für die Bewohner schreiben, malen oder basteln und diese dann entweder bei der Metzgerei Türk in Matrei in dem vorgesehenen Korb abgeben oder sich einfach direkt bei der Obfrau unter (Tel. 0650/9435323) melden. "Jeder hilft, wo er kann", dachte sich auch Holzkünstler Helli Möschl aus Pfons und spendete kurzerhand 220 Zirbenholz-Säckchen. 

Regionaler Live-Ticker zu Corona
Viele weitere Geschichten aus dem Stubai-Wipptal: www.meinbezirk.at

Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melde dich für den meinbezirk.at-Newsletter an

Gleich anmelden

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Folge uns auf:
Die Bezirksblätter immer mit dabei! Mit der praktischen ePaper-App.


Gleich downloaden!

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen