Lehre
Arbeiten mit Spaß bei Nocker

Helmut Mayr, Lehrlingsbeauftragter, Samet Özbek und Christian Salchner von der Firma Nocker
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Samet Özbek macht seit zwei Monaten eine Lehre bei der Firma Nocker Metallbau GmbH in Navis.

NAVIS (nais). Früh beginnt der Tag für Samet: Von Montag bis Freitag steht er um 5:30 Uhr auf, knapp eine Stunde später wird er dann zur Firma Nocker Metallbau in Navis mitgenommen. Dort macht der 17-Jährige seit zwei Monaten eine Lehre. Zuerst meldet es sich am Computer an, dann geht’s an den Sicherheitsschutz, also Handschuhe an, Ohrstöpsel rein. Die Aufgaben, die im Laufe der dreieinhalb Jahre auf Samet zukommen, sind ganz unterschiedlich und im Laufe seiner Lehrzeit wird er alle Abteilungen kennenlernen: Stahlbau, Alubau, Fotovoltaik, Aufzugbau, Zaunbau und Montage. Was ihm am besten gefällt, kann er nicht sagen: „Was ich bekomm’, mach ich und ich hab immer Spaß dabei!“

Schlosser mit Leib und Seele

Auf die Idee, eine Schlosserlehre zu machen, ist er durch seinen älteren Bruder gekommen, der auch Schlosser und sozusagen sein Vorbild ist. Seine Entscheidung bereut er dabei keine Sekunde, sogar in seiner Freizeit schaut er sich auf YouTube Schlosser-Videos an. „Dass ich irgendein Handwerk lernen will, war mir immer klar“, erzählt er, „und hier zu arbeiten macht viel Spaß! Definitiv mehr Spaß, als in der Schule zu sitzen!“ – das breite Lächeln des ehemaligen Schülers der allgemeinen Sonderschule Wipptal lassen daran keinen Zweifel.

Gut für Firma und Jugend

Die Firma Nocker ist sehr bemüht um ihre Lehrlinge: Der Lehrlingsbeauftragte Helli Mayr nimmt sich viel Zeit, alles genau und in Ruhe zu erklären. „So werden sie gute Facharbeiter. Das ist für die Firma und für die Jugendlichen wichtig.“ Jeder Lehrling hat eine Mappe, mit deren Hilfe man ein sogenanntes Ausbildungstagebuch führen kann und wo alle Aufgaben, die auf einen zukommen, verzeichnet sind. Im Laufe der Zeit kann man eine nach der anderen abhaken. Im neuen Jahr geht es für Samet dann zum ersten Mal auf Montage – und in die Berufsschule. Vom Lehrlingsbeauftragen erhält er dann zweimal die Woche abends Nachhilfe: „Da müssen sie durchbeißen, aber es lohnt sich.“ Für die Zukunft wünscht sich Samet den Lehrabschluss und dann den Meister zu machen.

Helmut Mayr, Lehrlingsbeauftragter, Samet Özbek und Christian Salchner von der Firma Nocker
Samet Özbek bei der Arbeit
Autor:

Nadine Isser aus Innsbruck

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