Wipptal
Bargeldlose Recyclinghöfe und mehr

Projektkoordinator Klaus Rinner (l.) und Vizebgm. Christian Papes freuen sich auf die Einführung der Wipptal-Card.
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  • hochgeladen von Tamara Kainz

WIPPTAL. Vorbereitungen für die "Wipptal-Card" gehen ins Finale.

"Wenn uns Covid keinen Strich durch die Rechnung macht, wird sie mit 1.1.2021 eingeführt. Die neue Wipptal-Card bringt für die Bevölkerung sehr viele Vorteile", verspricht Projektkoordinator Klaus Rinner. Die Idee, alle Wipptaler mit dem Plastikkärtchen im Wipptal-Design auszustatten, rührt vom GEKO-Prozess im unteren Wipptal her, ergänzt Mühlbachls Vizebgm. Christian Papes: "In den Sitzungen wurden auch Überlegungen angestellt, wie man bürokratische Vorgänge in den Gemeinden vereinfachen könnte." Eben das soll nun im gesamten Tal greifen, nachdem auch der Planungsverband das Konzept für gut befand.

Erweiterte Öffnungszeiten

In ihrer Anfangsphase wird die Wipptal-Card vor allem auf den Recyclinghöfen benötigt werden. Nicht nur zum bezahlen – das Bargeld wird hier abgeschafft – sondern auch zum ein- und ausfahren. "Dafür soll dann jeder Gemeindebürger nahezu täglich und ganztags Zutritt zu beiden Recyclinghöfen haben. Es ist also egal, aus welcher Gemeinde er stammt – er kann seinen kostenlosen Müll fast jederzeit in Mühlbachl oder in Steinach entladen. Ein wesentlicher Schritt hin zu mehr Kundenfreundlichkeit in der Region", führt Rinner aus.

Was die kostenpflichtigen Stoffe betrifft, so können diese immer dann abgegeben werden, wenn der Recyclinghof auch besetzt ist. Das ist zugleich der Clou an der neuen Technologie: Die Recyclinghöfe funktionieren künftig auch ohne Mitarbeiter. Wann wo jemand vor Ort sein wird, dazu folgen noch nähere Infos.

Ausbau in verschiedene Richtungen

In weiterer Folge soll das Angebot der Wipptal-Card freilich ausgedehnt werden. "In Zukunft werden mithilfe der Karte zum Beispiel Meldezettel und ähnliches in den Bürgerservicestellen der Gemeinden einfacher erhältlich sein. Angedacht ist zudem, auf der Karte Anreize zu verankern, um die Kaufkraft in der Region zu stärken. Rinner und Papes freuen sich jedenfalls über ein zukunftsweisendes Projekt, das den Bewohnern des Tales in vielen Bereichen Erleichterungen bringen soll.

Organisatorisches

Jeder Haushalt im Wipptal kriegt eine Wipptal-Card kostenlos zur Verfügung gestellt – ausgenommen ist die Gemeinde Ellbögen – hier gibt es bereits eine ähnliche Lösung mit Patsch. Jede zusätzliche Karte kostet zehn Euro und muss eigens beantragt werden. Mittelfristig wird es ergänzend auch eine App fürs Handy geben. "Sensible Daten" würden da wie dort nicht gespeichert, wird versichert.
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