Vals/St. Jodok/ Schmirn
Bergrettung für steigende Zahl an Einsätzen gerüstet

Die acht neuen Rucksäcke voller Material, das die Retter bei den Einsätzen benötigen, wurden kürzlich übergeben. Im Bild der Ortsstellenleiter der Bergrettung St. Jodok, Hermann Ungerank (Mitte), mit Schmirns Bgm. Vinzenz Eller (l.) und dem Ortschef von Vals Klaus Ungerank (r.)
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  • Die acht neuen Rucksäcke voller Material, das die Retter bei den Einsätzen benötigen, wurden kürzlich übergeben. Im Bild der Ortsstellenleiter der Bergrettung St. Jodok, Hermann Ungerank (Mitte), mit Schmirns Bgm. Vinzenz Eller (l.) und dem Ortschef von Vals Klaus Ungerank (r.)
  • Foto: Kainz
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Acht komplette Mann-Ausrüstungen finanzierten Vals und Schmirn der örtlichen Bergrettung. Eine Anschaffung im Wert von 5000 Euro.

VALS/SCHMIRN (tk). "Wir schätzen es sehr, dass uns die Gemeinden so großzügig unterstützen. Das ist nicht selbstverständlich – vergelts Gott", so der Leiter der Bergrettungs-Ortsstelle St. Jodok, Hermann Ungerank, bei der Übergabe durch die Bürgermeister Klaus Ungerank (Vals) und Vinzenz Eller (Schmirn). Notwendig war die Anschaffung, da Teile der bisherigen Ausrüstung verschleiß- und altersbedingt ausrangiert werden mussten.

Ausrückungen nehmen zu

Die Rucksäcke mit neuen Steigeisen, Eispickeln, Brust- und Sitzgurten sowie weiteren für die Retter nötigen Utensilien werden in den Bergsteigerdörfern natürlich regelmäßig gebraucht: "Wir verzeichnen seit Jahren steigende Einsatzzahlen. Heuer setzt sich diese Tendenz fort", berichtet Ungerank und betont zugleich, dass er und sein Team ebenso froh um das Einsatzfahrzeug sind, das vor zwei Jahren ebenfalls mit finanzieller Hilfe von Vals und Schmirn sowie dem TVB Wipptal und der Raika Wipptal angekauft werden konnte. "Das Auto steht bei Bedarf übrigens jederzeit auch für andere Wipptaler Ortsstellen bereit!"

40 Retter und -innen

Die insgesamt gut 40 Bergretter von St. Jodok – darunter eine Handvoll Frauen – rückten kürzlich zum Peter-Kofler-Klettersteig aus, um dort einem Kletterer zu helfen. Immer wieder bzw. immer öfter passiert es allerdings auch, dass Wanderer, Bergsteiger oder Biker einfach die Orientierung verlieren. Wegen eines solchen Vorfalls wurden die Freiwilligen zuletzt mitten in der Nacht ins Wildlahnertal gerufen.

"Vollkaskomentalität nimmt zu"

Ortsstellenleiter Ungerank: "Wir wollen weder urteilen noch belehren. Wir spüren aber schon, dass diese viel zitierte Vollkaskomentalität wirklich zunimmt." Weniger wäre es schlechte Ausrüstung, die Probleme verursachen würde, vielmehr mangle es leider oft an der richtigen Tourenplanung, weiß der Bergrettungschef. Er und seine Truppe stehen jedenfalls rund um die Uhr bereit, sollten Einheimische oder Gäste am Berg in Not geraten.
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Die acht neuen Rucksäcke voller Material, das die Retter bei den Einsätzen benötigen, wurden kürzlich übergeben. Im Bild der Ortsstellenleiter der Bergrettung St. Jodok, Hermann Ungerank (Mitte), mit Schmirns Bgm. Vinzenz Eller (l.) und dem Ortschef von Vals Klaus Ungerank (r.)
Ortsstellenleiter Hermann Ungerank im ebenfalls noch jungen, neuen Bergrettungslokal im Valser Gemeindehaus.
Autor:

Tamara Kainz aus Stubai-Wipptal

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