Brenner Basistunnel: Blick in die Röhre

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Während über den Bau des Brenner Basistunnels (BBT) noch immer diskutiert wird, ist bereits Bauphase III im Laufen. Auf Einladung der BBT SE hatten Interessierte am Sonntag Gelegenheit, im Rahmen des „Tages der offenen Baustelle“ interessante Einblicke in die Arbeitsabläufe zu gewinnen.

STEINACH (tk). 2.600 BesucherInnen nutzten die Möglichkeit, die Baustelle in Wolf samt dem 400 Meter langen Vortrieb im Padastertunnel aus nächster Nähe zu begutachten. Der Tag der offenen Baustelle, der unter dem Motto „den Mineuren über die Schulter schauen“ stand, begann mit einer von Pfarrer Albert Moser zelebrierten Feldmesse. BBT-Vorstand Konrad Bergmeister, LR Bernhard Tilg und Bgm. Hubert Rauch hießen die äußerst zahlreich erschienenen Gäste im Anschluss willkommen und gaben somit den Startschuss für die Besichtigungstouren.

Tiefe Einblicke in Arbeitsabläufe
BBT-Mitarbeiter führten die Interessierten gruppenweise durch den Tunnel, erklärten die unterschiedlichen Stationen und beantworteten jede Menge Fragen. Am Programm standen neben allgemeinen Infos zum Megaprojekt an sich ganz speziell auch detaillierte Auskünfte zum Baulos Wolf, wo derzeit gleich drei Sprengvortriebe parallel stattfinden. Der 700 m lange Padastertunnel wird nämlich von zwei Seiten aus gebaut – der „Durchschuss“ ist für die nächsten Tage geplant. Am Rande erwähnt ist die Lärmbelästigungen durch die Explosionen inzwischen nur mehr „halb so schlimm“, weil mittlerweile weiter im Berginneren gearbeitet wird. Als nächster Schritt beginnt der Vortrieb des Saxenertunnels, welcher die Autobahnausfahrt Plon direkt mit der Baustelle verbinden wird. Diese zusätzliche, rund einen Kilometer lange Röhre wird sämtliche Lkw direkt von der A13 zur Baustelle und umgekehrt bringen. „Die Neugierde war enorm“, freuen sich die Verantwortlichen nach einer gut besuchten Veranstaltung, die bei einer eigens kreierten Tunnelbratwurst und Musik von der Böhmischen der MK Steinach gemütlich endete. Nur die Kleinen interessierte all das weniger. Sie waren zu sehr damit beschäftigt, selbst Baumeister zu spielen: Mit Hammer und Meisel klopften sie nach Vorbild der Großen selbst Steine, tobten sich in der Hüpfburg aus, zeichneten Bilder oder ließen sich schminken.

Autor:

Tamara Kainz aus Innsbruck

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