Widerstand
Bürgerinitiative will Goldsutten retten

Diese Darstellung haben die Gegner auf Basis der Projektinformationen erstellt.
  • Diese Darstellung haben die Gegner auf Basis der Projektinformationen erstellt.
  • Foto: Screenshot Homepage Projektgegner
  • hochgeladen von Tamara Kainz

Nicht nur die Betreiber des Projekts unter dem Motto "Stubaier Hausberge verbinden" waren in den vergangenen Monaten sehr aktiv, auch die Gegner haben u.a. mit einer neuen Homepage aufgerüstet.

STUBAI. Gleich vorweg: Gegen "sinnvolle Investitionen" am Elfer spricht sich die Bürgerinitiative rund um Michael Stern, Robert Span und Karlheinz Töchterle keineswegs aus. Was sie aber gemeinsam mit anderen Stubaiern verhindern wollen, ist die Realisierung des "schlechten Projekts" einer Zubringerbahn von Neustift in die Schlick. Deshalb bezeichnen sie das neue Konzept auch als "Mogelpackung": "Paketlösungen klingen oft überzeugend, mit den zahlreichen, bekannten Schwächen des Seilbahnprojekts von Neustift aufs Sennjoch haben Angebotsverbesserungen am Elfer aber nichts zu tun. Vielmehr soll wohl ein sachlich fragwürdiger Zusammenhang fehlende Argumente für die Zubringerbahn ersetzen. Diese Ansicht teilen übrigens nicht nur wir - bei uns geht dieser Tage die Post ab! Wir erfahren riesen Unterstützung aus dem Tal und weit darüber hinaus."

Neue Homepage online

Nachdem die TVB-Verantwortlichen ihre Ideen rund um die Hausberge Elfer und Schlick vergangene Woche den Medien und damit der Öffentlichkeit präsentierten, wurde von den Gegnern die neue Homepage www.goldsutten.com online geschalten. Wie der Name schon erahnen lässt, geht es den Vertretern der Bürgerinitiative auch speziell um den Erhalt dieses Bereichs. Parallel dazu führt man zum Projekt Zubringerbahn aber auch die hohen Kosten bei fraglichem Nutzen ins Treffen, was gerade auch in Zeiten von Corona "alles andere als zukunftsorientiert" sei. Unter dem Menüpunkt "Was spricht dagegen" wird weiters kritisiert, dass zwar wertvolle Berg- und Almlandschaft zerstört, aber keine attraktiven Pistenflächen erschlossen würden - die ursprünglich anvisierte Talabfahrt nach Neustift ist ja geländebedingt unmöglich.

Viele Kritikpunkte

Weitere Befürchtungen sind eine "massive Belastung durch Variantenfahrer für Wald, Wild und darunter wohnende Anrainer", sowie "die Zerstörung des Lebensraums gefährdeter und seltener Arten". Verwiesen wird auch auf den enormen Flächenverbrauch für die neue Talstation und darauf, dass sich diese weitab vom Neustifter Zentrum befände, womit kein „Dorfeinstieg“ gegeben sei: "Im Wesentlichen kommt es also zu einer Verkehrsverlagerung statt einer Verkehrsberuhigung", so die Gegner. "Zusammen gefasst können wir also keinerlei ökonomische und ökologische Synergien ausmachen, sondern befürchten die größte Naturzerstörung im Stubai seit Jahren", so Stern, Span, Töchterle & Co. Sie fordern als Konklusio nach wie vor einen "Stopp" der Ausbaupläne. Diese sind in abgeänderten Formen nebenbei bemerkt nicht zum ersten Mal am Tisch - eine genaue Chronologie der bisherigen Ereignisse und vieles andere mehr ist auf www.goldsutten.com ebenfalls aufgelistet.
Mehr zum akutellen TVB-Projekt lesen Sie hier.
www.meinbezirk.at

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