Schlick 2000
David Pittl neuer Ideengeber im Vorstand

David Pittl bezeichnet die Zubringerbahn von Neustift in die Schlick als "Kompromissrojekt". Aus seiner privaten Sicht sprechen zu viele Aspekte dagegen.
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  • David Pittl bezeichnet die Zubringerbahn von Neustift in die Schlick als "Kompromissrojekt". Aus seiner privaten Sicht sprechen zu viele Aspekte dagegen.
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Wir haben mit dem 33-Jährigen über seine Vorstellungen für die Weiterentwicklung der Schlick gesprochen – von der Galtalm bis zu den Goldsutten.

FULPMES/TELFES. Mit Oktober gab es einen Vorstandswechsel bei der Schlick AG: David Pittl hat das Amt des zweiten Vorstandes von seiner Mutter Renate übernommen. Er wurde vom Aufsichtsrat in seiner neuen Funktion einstimmig bestätigt: "Die Mama hat mir sozusagen das Schlick-Packtl mit Anteilen usw. erblich übergeben. Deswegen befasse ich mich seit heuer intensiver mit dem Thema." Als Vorstandsvorsitzender fungiert weiterhin Martin Pittl, der Onkel von David Pittl.

Zwei große und viele kleine Player

Die genaue Verteilung der Besitzverhältnisse in der Gesellschaft ist sehr kompliziert – nur soviel: Sowohl Martin Pittl als auch David Pittl halten maßgebliche Anteile, brauchen aber salopp formuliert inhaltlich eine Linie, um Neues umsetzen zu können. Neben den beiden sind auch noch die Gemeinden Fulpmes und Telfes, der TVB Stubai, die Stadt Innsbruck und viele weitere, auch ganz kleine Aktionäre beteiligt. Hätten Onkel und Neffe in einer Frage gänzlich unterschiedliche Auffassungen, könnten deren Stimmen bedeutend an Gewicht gewinnen bzw. manches vielleicht sogar entscheiden.

Modernisierungen gewünscht

Und was wünscht sich der 33-Jährige für das Unternehmen? "Meine Ambition ist sicher, frischen Schwung in die Schlick zu bringen. Wie genau der aussieht ist freilich noch Zukunftsmusik. Aktuell führen Martin und ich dazu regelmäßig Gespräche." Großen Handlungsbedarf sieht David Pittl jedenfalls am Galtberg, wo er den eh schon lange anvisierten Ausbau forcieren möchte. "Ein Sessellift, der erst oberhalb der Galtalm endet, wäre ideal. Dringend etwas geschehen müsste meiner Ansicht nach auch beim Bergrestaurant Kreuzjoch – Stichwort Neubau – und die Parkplatzsituation an der Talstation ist ebenfalls verbesserungswürdig. Diesbezüglich könnte man etwa die Überlegungen in Richtung eines Parkdecks wieder aufgreifen."

Klarer Standpunkt zum Zubringer

Neben diesen Projekten drängt sich natürlich auch die Frage auf, wie David Pittl zur geplanten Zubringerbahn von Neustift in die Schlick steht: "Die Firma gehört mir ja nicht alleine, darum dazu meine ganz persönliche Meinung: Als David Pittl bin nach Abwägung aller Argumente nicht Feuer und Flamme. Laut meinem Wissensstand ist das Projekt, in der Form wie es jetzt geplant ist, aus verschiedenen Gründen auch nicht mehr umsetzbar. Da geht es um den Kostenpunkt und vieles mehr. Ich glaube, dass auch die Mehrheit der Stubaier Bevölkerung gegen diese Zubringerbahn ist. Für eine sinnvolle Weiterentwicklung der Schlick gibt es im Skigebiet selbst realistische Hebel, bei denen man ansetzen könnte."
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David Pittl bezeichnet die Zubringerbahn von Neustift in die Schlick als "Kompromissrojekt". Aus seiner privaten Sicht sprechen zu viele Aspekte dagegen.
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