Fulpmes: Hundekot ist nach wie vor Problem

FULPMES (kr). Eines vorweg: Der Großteil der Hundebesitzer hält sich in der Gemeinde Fulpmes an die Vorgabe, den Hundekot des vierbeinigen Lieblings aufzusammeln. Doch noch immer gibt es anscheinend einige "schwarze Schafe", die die Hinterlassenschaften ihres Hundes nicht entsorgen – so steht es in einem Postwurf, der am Donnerstag in die Fulpmer Haushalte flatterte. Durch das nicht sachgemäße Entsorgen des Hundekots entstehen vor allem auf landwirtschaftlichen Flächen sehr viele Probleme.

Folgen der Verunreinigung

"Die meisten handeln korrekt und dafür bin ich dankbar", so Bgm. Robert Denifl im Postwurf. Doch es aber immer noch "schwarze Schafe" gäbe, die die Hundekotaufnahmepflicht nicht ernst nehmen, führe zu Problemen: "Das ist nicht nur unschön, sondern auch ein hygienisches Problem. Besonders, wenn es um landwirtschaftliche Flächen geht, die der Produktion von Lebensmitteln dienen. (...) Genauso wenig sollte es Tierfreunden egal sein, wenn der verschmutzte Grünschnitt vom Feld ins Rinderfutter kommt.", heißt es im Postwurf. Durch einen einzigen Hundehaufen könne eine ganze Tranche an Rinderfutter verunreinigt werden und ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. 
Auch, dass der Hundekot auf kurz oder lang wieder auf dem eigenen Teller landet, sei wohl nicht im Interesse des Konsumenten. 

"Großes Problem für Bauern"

Ortsbauernobmann Robert Hupfauf betont gegenüber dem BEZIRKSBLATT: "Für uns Bauern ist es ein riesiges Problem, wenn Hundekot nicht entsorgt wird." Nach wie vor gäbe es in Fulpmes Regionen, wo die Verschmutzung durch Hundekot sehr bedenklich sei, so Hupfauf weiter: "Gerade jetzt nach der Schneeschmelze sind diese Verunreinigungen deutlich zu Tage getreten. Alles, was in Fulpmes grün ist, wird bewirtschaftet und verfüttert – diese Flächen müssen frei von Hundekot sein." 
Kommt Hundekot in das Futter für die Rinder, kann das fatale Folgen haben. Hupfauf: "Der Hundekot überträgt Parasiten – wenn die Rinder diese Parasiten fressen, werden sie schwer krank. Das führt dann beispielsweise zu Fehlgeburten von Kälbern oder zum Tod des Rindes." Neben dem Verlust des Tieres, müssen vom Bauern auch die Tierarztkosten übernommen werden – darüber hinaus kann die Kuh nicht mehr verwertet werden, weil sie zuvor medikamentös behandelt werden musste. So entstehen immense Kosten und Verluste für den Bauern. 
"Wir haben überhaupt nichts gegen Hunde – viele Bauern sind ja selbst Hundehalter", betont Robert Hupfauf, "Wir wollen nur ganz klar an die Hundebesitzer appellieren, dass der Hundekot aufgesammelt werden muss, um die fatalen Folgen für das Vieh und den Bauern zu verhindern." 

Autor:

Katharina Ranalter (kr) aus Stubai-Wipptal

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

5 folgen diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.