Mühlbachl/Navis
Geir zu Gewerbepark: "Bitte mit Bedacht"

"Es kann nicht sein, dass Navis profitiert, während Mühlbachl nur ein Mehr an Belastung abkriegt", so GV Patrick Geir.
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  • Foto: Huber
  • hochgeladen von Tamara Kainz

"Es geht um das Leben aller, deswegen gehören auch Sicherheits-, Gesundheits- und Verkehrsfragen frühzeitig geklärt", gibt GV Patrick Geir zu den Plänen für das Areal der einstigen Spinnfabrik Matrei zu bedenken.

MÜHLBACHL/NAVIS (tk). Gleich nach Erscheinen unseres Berichts "Neuer Gewerbepark für Navis" erhielt GV Patrick Geir aus Mühlbachl mehrere Anrufe besorgter Bürger. Der Grund: "Insbesondere Bewohner des Ortsteils Statz fürchten eine zunehmende Verkehrsbelastung. Denn die Zufahrt wird in diesem Bereich verlaufen, das ist klar."

Details noch offen

Wie berichtet, ist kürzlich der Verkauf der Spinnfabrik Matrei/Werk 2 gelungen. Das Areal hatte zuvor rund zehn Jahre brach gelegen. Der neue Besitzer, Unternehmer Karl Schaber, ist laut eigenen Angaben derzeit dabei, Ideen zu sammeln, welcher Nachnutzung sie genau zugeführt werden könnte. Details sind bis dato also noch keine bekannt, der Weg soll aber in Richtung eines neuen Gewerbeparks gehen.

Prozess transparent gestalten

"Eine wirtschaftliche Weiterentwicklung ist grundsätzlich nur zu begrüßen. Von Geistergebäuden hat niemand was. Verständlich ist auch, dass sich die Gemeinde Navis bereits auf die steigenden Kommunalsteuereinnahmen freut", stellt Geir außer Frage, dass auch er eine Revitalisierung voll befürwortet. Die solle aber bitte "mit Verstand" durchgeführt werden, appelliert er: "Statz ist das bevölkerungsreichste Wohngebiet Mühlbachls und verkehrsmäßig jetzt schon stark belastet. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, alle Betroffenen von Anfang an in das Projekt einzubinden und gemeinsam verträgliche Lösungen zu finden."

Wie stellt man sich die Zufahrt vor?

Konkret gilt es für Geir, die Zufahrtsfrage zu klären: "Das ist sicher der zentrale Punkt. Vielleicht gibt es eine gute Alternative oder man holt gar wieder die alten Umfahrungspläne aus der Schublade? Im besten Fall könnte eine gute Strategie sogar die Chance bieten, den kompletten Ballungsraum von Verkehr und Lärm zu entlasten."
www.meinbezirk.at

Autor:

Tamara Kainz aus Stubai-Wipptal

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