Geschiebebecken in Gasteig werden geräumt

NEUSTIFT (kr). Nach über zwei Jahren ist es nun soweit: Die restlichen Geschiebeablagerungen aus dem Ablagerungsbecken entlang des Unterlaufs bei Mischbach konnten entfernt werden. Somit ist das Geschiebeablagerungsbecken in Gasteig nun vor der beginnenden Hochwasserzeit im Jahr 2018 frei – und somit der Schutz des Siedlungsraumes von Volderau und Gasteig gewährleistet, heißt es seitens der Wildbach- und Lawinenverbauung. 

Keine leichte Geburt

Bis die Geschiebeablagerungsbecken frei geräumt werden konnten, brauchte es einige Verhandlungsrunden mit den Grundeigentümern  – doch jetzt ist es laut Wildbach- und Lawinenverbauung gelungen (in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol, Abteilungsgruppe Agrar) die restlichen Geschiebemengen zu entfernen und die Verbauungsmaßnahmen dem Stand der Technik wiederherzustellen.
Bei den Ereignissen speziell im Jahr 2015 wurden über 100.000 m³ Gesteinsmaterial auf dem Schwemmkegel abgelagert und zum Teil von der Ruetz weitertransportiert. Nach unverzüglich eingeleiteten Sofortmaßnahmen im Jahr 2015 wurde unterhalb der Straße das Gelände so adaptiert dass künftige Hochwasserereignisse schadlos abfließen können und der talauswärtige Siedlungsbereich wurde durch eine sogenannte „Flutmulde“ zusätzlich geschützt.
Das gesamte Material wird zu einem Lawinenleitdamm im Bereich Kerrach transportiert und somit können kurze Transportwege erreicht werden und die Belästigung der Talbevölkerung minimiert werden.

"Schutz ist wieder gewährleistet"

Landtagsabgeordneter Florian Riedl, der auch bei der Wildbach- und Lawinenverbauung tätig ist, betont: „Natürlich bin ich froh, dass wir nun das Geschiebebecken am Mischbach noch vor der Hochwasserzeit räumen können und somit Volderau und Gasteig vor neuerlichen Murgängen geschützt ist. Mein Dank gilt aber neben der WLV auch dem Land Tirol und der Abteilung Agrar, damit wir die Finanzierung für die Geschiebeentfernung fixieren konnten. Besonders stolz bin ich dass durch die Errichtung des Lawinenleitdammes in Kerrach das Material aus dem Mischbach sinnvoll und auf kurzem Wege eingebaut werden kann und das Material nicht durch das ganze Tal transportiert werden muss.“

Autor:

Katharina Ranalter (kr) aus Stubai-Wipptal

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