Grenzüberschreitender Rettungsdienst als gelebte Europaregion – mit Video!

LR Bernhard Tilg, LR Martha Stocker, Ernst Fop (geschäftsführender Primar Landesnotrufzentrale Südtirol) und Gerhard Stauder (Leitstelle-Tirol-Betriebsleiter)
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  • LR Bernhard Tilg, LR Martha Stocker, Ernst Fop (geschäftsführender Primar Landesnotrufzentrale Südtirol) und Gerhard Stauder (Leitstelle-Tirol-Betriebsleiter)
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BRENNER (kr). Den Startschuss für ein Kooperationsprojekt zwischen Tirol und Südtirol gaben am Freitag am Brennerpass Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und seine Südtiroler Amtskollegin Martha Stocker. Durch eine verbesserte und noch engere Zusammenarbeit zwischen den Leitstellen in Tirol und Südtirol wird die grenzüberschreitende Kooperation im Rettungsdienst weiter optimiert. Auf diese Weise kann PatientInnen in Zukunft ohne Rücksicht auf die Landesgrenzen noch effizienter und schneller geholfen werden.

Rasche Hilfe

"Wenn transportfähige PatientInnen eine rettungsdienstliche Versorgung etwa im Grenzgebiet von Brenner- oder Reschenpass sowie Innichen benötigen, wird ihnen die unbürokratische Rückführung über die Staatsgrenze zum nächstgelegenen Krankenhaus des Heimatlandes möglich gemacht. Sollte außerdem für einen Rettungseinsatz kein inländisches Personal zur Verfügung stehen, kann zur Unterstützung auch der Rettungsdienst jenseits der Grenze angefordert werden", so LR Tilg. So werden die nächstgelegenen Rettungskräfte noch schneller zu den Verunglückten geführt. "Dass den PatientInnen im Unglücksfall jetzt grenzüberschreitende geholfen werden kann, ist auch ein starkes Lebenszeichen der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino."

Grenzüberschreitend

LR Martha Stocker ergänzt: "Der Landesgesundheitsplan Südtirol 2020 wurde nach dem Grundsatz 'Sicher. Gut. Versorgt.' erarbeitet. Die zentrale Frage, was wir brauchen, um den Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtige Behandlung gewährleisten zu können, wird zum Teil auch durch denAusbau der länder- und grenzübergreifenden Zusammenarbeit beantwortet." Mit diesem Pilotprojekt wolle man im Bereich des Rettungswesens die länderübergreifende Versorgung der PatientInnen um ein wichtiges Kapitel erweitern, so Stocker. 

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