kleines YAM FESTIVAL in der Schutzengelkirche

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Tanzend und singend brachte der "Yam-König" Emmanul, in seiner tollen, strahlend blauen Tracht einen Korb voll Yam- Ernte als Dank zum Altar. Dort erwarteten ihn der Priester und breitete seine Hände zu einem langen Segen über ihn und seine Familie aus. Die bunte Schar der afrikanischen Gemeinde feierte zum Abschluss der Heiligen Messe  am 23. 9. 2019 mit anschließender Agape. 

IGBO NEW YAM FESTIVAL “IRI JI OHUU”
Das Traditionelle Afrikanische Erntedankfest

Die Yamwurzel /Süßkartoffel, hat in Nigeria eine große Bedeutung und stellt ein Grundnahrungsmittel dar. Yam gilt in Nigeria als "die Hoffnung" für den landwirschaftlichen  Export. Dafür wurde 2017 ein eigenes Regierungsprogramm entwickelt. Jährlich feiert man, ähnlich wie bei uns ein Erntedankfest. 

Der afrikanische Gottesdienst findet jeden Sonntag um 11 Uhr in der Schutzengelkirche Pfarre Neu-Pradl, Gumppstrasse 67, 6020 Innsbruck. statt. Immer wieder kommen Leute zum ersten Mal, wie auch heute: "Einfach toll. Mir gefällt es, das Bewegung ist. Getanzt wird, die Kinder  sich rühren  dürfen!" (Mutter C:  mit Tochter)  

Die Homilie hielt P. Dieudonné Mbiribindi SJ aus Kongo. Er macht sein Doktorat in Philosophie im Canisianum. 

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 9,30-37.

In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er wollte seine Jünger über etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.
Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen.
Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen? Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei. Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen:
Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.

Die Kernaussage ist wohl: Wir sind alle Brüder und Schwestern. Auf Augenhöhe. So miteinander umzugehen, fördert ein friedliches Miteinander.


"Es ist sehr wichtig zu erkennen, dass es im Leben eines Christen darum geht zu teilen.
Jesus war ein Freund seiner Jünger. Er pflegte sich ihnen mitzuteilen.Aber um zu sein Inneres zu offenbaren, dazu bedarf es Vertrauen. Darum pflegen wir Freundschaften und wachsen zuversichtlich in der Liebe.

Wir teilen unser Leben, unsere Erfahrungen die wir mit Gott machen, mit anderen.
Wir teilen unsere Emotionen. Unsere Freuden, unsere Sorgen, unsere Hoffnungen.
Wir brauchen die Ermutigung, dass wir in unseren Familien, in den Kirchen und Gemeinschaften, unsere Herzen einander öffnen lernen. Denn auf diese Weise erleben wir Gott am tiefsten, der die Liebe ist und dort gegenwärtig, wo Menschen sich annehmen.

Teilen, wo wir sind, macht uns zu wahren Menschen. Wir verlieren dann unsere Masken. Wir können uns erkennen, so, wie wir wirklich sind. Wir können uns zeigen ohne Scham. Diese Erfahrungen machen uns zu demütigen Menschen. Wir teilen die Höhen und Tiefen unserer Pilgerschaft. Das Suchen und Finden.

Wir sind wie Kinder, ehrlich und transparent. Einfach und demütig. Wir geben nicht an.
Wir lernen die Stärken und Schwächen der anderen kennen. Wir verlieren Kontrolle, aber wir lernen aus dem Gebet heraus, wie wir teilen können. Auf Got zu hören und mit ihm zu sprechen hilft uns mit anderen gut zu kommunizieren. "

English: 

"It is very important to realize that a Christian's life is about sharing.
Jesus was a friend of his disciples. He used to tell them.But to be inner, it requires trust. That is why we cultivate friendships and grow confidently in love.

We share our lives, our experiences with God, with others.
We share our emotions. Our joys, our worries, our hopes.
We need the encouragement that in our families, in churches and communities, we learn to open our hearts to each other. Because in this way, we experience God most profoundly, who is love and present where people take care of themselves.
Sharing where we are makes us true people. We then lose our masks. We can recognize ourselves as who we really are. We can show ourselves without shame. These experiences make us humble people. We share the ups and downs of our pilgrimage. The search and find.
We are like children, honest and transparent. Simple and humble. We do not state.
We get to know the strengths and weaknesses of others. We lose control, but we learn from prayer how we can share. Listening to and talking to God helps us to communicate well with others."

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