Stubai
Mit KEM-Status in die Zukunft

Freuen sich über den eingeschlagenen Weg, vorne sitzend v.l.: Bgm. Daniel Stern, LH-Stv. Ingrid Felipe und LH-Stv. Josef Geisler; hinten stehend v.l.: Energieberater Patrick Hörhager von Synotec Energie, Bruno Oberhuber von Energie Tirol, Talmanager Roland Zankl und PV-Chef Bgm. Hermann Steixner
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  • Freuen sich über den eingeschlagenen Weg, vorne sitzend v.l.: Bgm. Daniel Stern, LH-Stv. Ingrid Felipe und LH-Stv. Josef Geisler; hinten stehend v.l.: Energieberater Patrick Hörhager von Synotec Energie, Bruno Oberhuber von Energie Tirol, Talmanager Roland Zankl und PV-Chef Bgm. Hermann Steixner
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  • hochgeladen von Tamara Kainz

STUBAI.Klimaschutz beginnt im Kleinen und daher ist es besonders wichtig, dass auch lokale Akteure mitmachen. Im Stubai passiert genau das.

"Das Stubaital ist neue Klima- und Energiemodellregion", haben wir Anfang des Jahres berichtet. In ganz Österreich wurden 2019 vier neue Klima- und Energiemodellregionen (kurz KEM) zertifiziert. In Tirol gibt es mit dem Stubaital jetzt vier Regionen, die besonders aktiv für den Klimaschutz eintreten wollen. Wie das im Detail aussehen soll, darüber hat Talmanager Roland Zankl kürzlich gemeinsam mit LH-Stv. Ingrid Felipe und LH-Stv. Josef Geisler informiert.

Teil des Talentwicklungsprozesses

Hintergrund des Ganzen ist der mittlerweile seit über zwei Jahren laufende Talentwicklungsprozess. Mit der Anstellung von Talmanager Zankl hat der vor gut einem Jahr einen Auftritt bekommen. Für den Talentwicklungsprozess bearbeiten verschiedene Arbeitsgruppen bekanntlich verschiedene Themen. So auch den Klimaschutz. Und genau hier will das Stubaital eine Vorreiterrolle einnehmen – u.a. darf man sich ja inzwischen bereits mit den Titel "Klimabündnistal" schmücken.

Systemveränderung beginnt

Vonseiten des Landes werden diese Bestrebungen sehr begrüßt, wie Felipe verdeutlichte: "Ohne lokale Akteure geht nichts. Wir brauchen Leute, die engagiert und motiviert mitmachen." Geisler schlug in die selbe Kerbe: "Klimaschutz und Energiewende brauchen einander. Die KEM-Zertifizierung ist ein Versuch, die Begeisterung für das Thema zu wecken. So können private und öffentliche Initiativen wachsen." Unterstützend winken hierfür auch finanzielle Förderungen, die es erleichtern sollen, auf vielen Ebenen tätig zu werden. "Eine sinnvolle Aktion also", betonte Zankl.

Modelle entwickeln

Begleitet wird das Stubaital von Energie Tirol. Neben der Vernetzung mit anderen KEM-Regionen werden Bruno Oberhuber und sein Team auch für die Qualitätssicherung Sorge tragen. Im ersten Schritt plant Zankl "sehr viele Informationsveranstaltungen, um die Bevölkerung und die Wirtschaft aufzuklären und mit ins Boot zu holen". Gemeinsam mit Partnern aus der Region sollen folglich Projekte in den Bereichen Erneuerbare Energie, Reduktion des Energieverbrauchs, Nachhaltiges Bauen, Mobilität, Landwirtschaft und Bewusstseinsbildung umgesetzt werden.

Viele Ansatzpunkte

Die Mitfahrbörse "ummadum", die im Sommer mit coronabedingter Verspätung endgültig durchstarten soll, zählt genauso dazu wie die Anpassung des öffentlichen Verkehrs – Stichwort bessere Verbindungen zwischen dem Stubai- und Wipptal – der Ausbau von Photovoltaik- und Solaranlagen und der Fernwärme sowie die vermehrte Abhaltung von "Green Events" u.v.a.m. Die Zielsetzung bis 2030 ist klar definiert: Der Anteil fossiler Energie soll um ein Viertel gesenkt, die Eigenproduktion von Strom gesteigert und die Mobilität optimiert werden. All das geht Hand in Hand mit Tirol 2050, einem Programm zur Energieautonomie, das darauf abzielt, das Land bis dahin in der Energieversorgung unabhängig zu machen.
Am Rande erwähnt will auch das Wipptal demnächst geschlossen zur KEM-Region werden – Trins alleine ist bereits jahrelang Teil davon – der entsprechende Antrag soll heuer gestellt werden.
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