Neustift
"Mit mir gibt es keinen Stillstand"

Will Vollzeit-Bürgermeister in Neustift werden: Franz Gleirscher
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Franz Gleirscher tritt als Bürgermeisterkandidat für die Liste Junges Neustift an. Wir trafen den 50-jährigen zum Interview.

BEZIRKSBLATT: Herr Gleirscher, Peter Schönherr wird im Frühjahr 2022 seine Ära als Ortschef beenden. Geht es nach der Gemeinderatsfraktion Junges Neustift, sollen Sie seine Nachfolge antreten.
Gleirscher:
Richtig. Ich habe mir das reiflich überlegt. So ein Posten bedeutet ja eine riesengroße Verantwortung – aber ich traue mir das zu!

Dabei waren Sie bisher weder im Gemeinderat noch auf der Liste vertreten.
Das hatte den Grund, dass ich nicht mehrgleisig mit meinen anderen Funktionen fahren wollte. Darum habe ich mich auf meine beruflichen Tätigkeiten konzentriert und dort bestmöglich gearbeitet. Allerdings habe ich in den vergangenen Jahren sehr viele – auch schwierige – Sitzungen geleitet und glaube, das gut hingebracht zu haben. Ich weiß, wie der Hase läuft.

Aktuell sind Sie u.a. Geschäftsführer der Serlesbahnen in Mieders, würden Sie diesen Job im Falle Ihrer Wahl aufgeben?
Definitiv! Wenn ich Bürgermeister werde, sehe ich das als einzigen Job an und würde alles andere zurücklegen. Das, was man tut, muss man mit voller Überzeugung und mit vollem Einsatz tun und Neustift ist eine Gemeinde in einer Größe, wo es meiner Meinung nach auch nur so funktioniert.

Warum sollen die Neustifter im Frühjahr ihr Kreuzerl bei Ihnen machen?

In den letzten 30 Jahren hatte ich das Glück, viele verschiedene Verantwortungen inne haben zu dürfen – sei es in der Hotellerie, in der Landwirtschaft oder jetzt in der Wirtschaft, auch mit Mitarbeiterführung usw. – da baut man natürlich Kompetenzen auf. Diese Energie möchte ich jetzt für meine Heimatgemeinde einsetzen.

Würden Sie das Rennen nicht machen, würden Sie zB auch das Amt des Vize bekleiden?
Selbstverständlich! Meine Entscheidung steht: Ich will meine Kraft für Neustift einsetzen. Sollte ich nicht Ortschef werden, würde ich aber evt. weiterhin bei den Serlesliften tätig bleiben. Das wurde auch bei der Gesellschaftersitzung so vorbesprochen. Aber jetzt warten wir erst einmal die Wahl ab.

Mitbewerber wird es geben, was hebt Sie von ihnen ab?
Vorweg sehe ich es als große Aufgabe eines Bürgermeisters mit den unterschiedlichen Gruppierungen vernünftige, zukunftsweisende Beschlüsse zustande zu bringen. Das könnte mir gut gelingen, weil ich aus keiner "Ecke" komme. Weiters möchte ich anmerken, dass Neustift – obwohl oft gegenteilig propagiert – immer noch eine finanzstarke Gemeinde ist. Man wird für neue Projekte und Ideen Wege finden. Was es mit mir sicher nicht gibt ist Stillstand!

Welche Vorhaben würden Ihnen konkret vorschweben?
Vorrangig sind die Nachnutzungen bestehender Gebäude wie jene der Schulen in Neder und Neustift. Herausfordernd wird auch die Naturgefahrensituation sein. Veränderungen müssten darüber hinaus im Gemeindeamt passieren, es ist in die Jahre gekommen. Und Tatsache ist, dass im FZZ Neustift eine Zukunftsentwicklung läuft – hier gilt es, gemeinsam mit dem TVB Stubai weiterzukommen. Was mir zudem wichtig ist, ist die Nähe zur Bevölkerung. Daher möchte ich regelmäßige Sprechstunden anbieten und zwar zu Zeiten, die auch die arbeitende Bevölkerung wahrnehmen kann.

Im Grunde würden Sie wohl den Kurs von Bgm. Schönherr fortführen?

Ja.

Auch in Sachen Zubringerbahn von Neustift in die Schlick?
Hier liegt der Ball mittlerweile nicht mehr bei der Gemeinde, sondern bei den Behörden. Fairerweise muss man sagen, dass im jetzigen Gemeinderat demokratisch dafür gestimmt wurde, dass diese rund 600 Meter Gemeindegutsagrargemeinschaftsgrund überspannt werden dürften.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?
Ich kann schon von vielen positiven Rückmeldungen berichten. Ich bringe viel Erfahrung und einen neuen Stil mit. Dieser frische Wind wird Neustift gut tun. Wir haben übrigens auch das Team verjüngt: Bereits bekannte Mandatare werden durch neue Gesichter ergänzt. Und wir sind in den Startlöchern für eine Stammtischtour – werden also in jedem Weiler für Gespräche bereit sein. Die genauen Termine ergehen dieser Tage mittels Postwurf an die Haushalte.
www.meinbezirk.at

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