Fulpmes
Schmutzige Aktion gegen Bürgermeister

Nicht lustig!
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FULPMES.Über die "Klo-Affäre" in Fulpmes haben wir diese Woche berichtet. Das Thema ist seither heiß diskutiert. Jetzt gipfelte der Aufreger in einer mehr als fragwürdigen Aktion.

Unbekannte hat der Sachverhalt der Geschichte augenscheinlich so geärgert, dass sie in der Nacht auf Samstag am Gemeindeamt mehrere Zettel und bei der Kleebrücke ein Plakat aufgehängt haben. Auf ersteren sind Klorollen bestehend aus 200-Euro-Scheinen mit dem Text "Fulpmes = am Arsch" zu sehen. Am Plakat wird Bgm. Robert Denifl als "Klobert" bezeichnet, dem 50.000 Euro "scheißegal" sind. Gezeichnet sind die Zeilen von der "Fulpmer Dixi Partei".

Das geht zu weit!

"Davon möchten wir uns ausdrücklich distanzieren! Das hat mit einer sachlichen Diskussion nichts mehr zu tun", hält Peter Gleinser dazu fest. Klar ist, dass das Thema an sich durchaus Anlass für Witze und dergleichen bietet. Der Spaß hört sich aber dort auf, wo Schaden angerichtet wird, oder Menschen auf schmutzige Weise diffamiert werden!

Aufsichtsbeschwerde eingereicht

Zielführender ist es freilich, Kritik auf legalem Wege zu äußern bzw. gesetzeskonform vorzugehen. Das ist inzwischen ebenfalls passiert: Auf Initiative von Peter Gleinser wurde am Freitag in der Gemeinde und bei der Bezirkshauptmannschaft eine Aufsichtsbeschwerde gegen Bgm. Denifls Alleingang in der Causa eingebracht.

9 Mandatare unterzeichneten

Unterzeichnet haben diese alle sechs Mandatare der Liste Gemeinsam für Fulpmes, Robert Meyer (Gemeinsame freie Bürgerliste FPÖ) sowie mit Roman Krösbacher und Maria Margreiter zwei Gemeinderäte von Denifls Bürgermeisterliste. In dem Schrieb heißt es zum Schluss: "Dieser drastische Schritt wird bedauert, ist aber durch die Höhe des Schadens und die fehlende Einsicht von Bgm. Denifl nicht vermeidbar". 

Stellungnahme Gemeinderatsfraktion Kapferer

Die fünf Vertreter der "Unabhängigen Dorfliste" rund um GV Gottfried Kapferer haben sich bei den Diskussionen in der Gemeinderatssitzung zurückgehalten und stimmten wie oben erwähnt auch der Aufsichtsbeschwerde nicht zu. Trotzdem legen sie Wert auf die Feststellung, dass sie "das eigenmächtige Vorgehen des Bürgermeisters in dieser Sache verurteilen" und ihn auffordern "den bestmöglichen Nutzen für die Marktgemeinde aus dieser Sache zu ziehen". Auch solle der Ortschef, "in Zukunft keine eigenmächtigen Entscheidungen ohne die Befassung der zuständigen Gremien mehr fassen". Diese Stellungnahme wurde am Freitag nach einer mehrstündigen Sitzung der Fraktion verfasst und schriftlich an alle politischen Vertreter sowie mehrere Gemeindebedienstete versandt.
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