der grabmüller
Trendbewusstes Friseurhandwerk lernen

Gipfelschnitt auf der Serles.
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  • Gipfelschnitt auf der Serles.
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Die Suche nach Lehrlingen gestaltet sich für Patrick Grabmüller mitunter schwierig. Dass die Lehrlinge dann aber Freude an ihrem Beruf haben, davon zeugen etliche Top-Platzierungen bei den Landeslehrlingswettbewerben.

FULPMES. Fast ein Jahr lang hat es gedauert, bis Friseurmeister Patrick Grabmüller wieder einen Lehrling einstellen konnte: "Der Lehrberuf hat einfach nicht mehr den Stellenwert wie früher. Viele besuchen lieber weiterführende Schulen - oft wohl auch, weil sie nach der Pflichtschulzeit noch gar nicht wissen, welche berufliche Richtung sie überhaupt einschlagen wollen", vermutet er. Seit Dezember ist sein Team nun aber wieder komplett. Lehrling Jennifer aus Steinach macht sich gerade mit den Abläufen im Betrieb vertraut, während sich Philip aus Neustift schon auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet. Gemeinsam mit vier weiteren Mitarbeitern kümmern sich die Auszubildenden im Friseursalon "der grabmüller" um die Schönheit von Damen, Herren und Kindern.

Immer am Puls der Zeit (bleiben)

Frisuren und Make-up erfordern Kreativität und Trendbewusstsein. Wie modische Farben und Schnitte funktionieren, beweisen auch der Chef und seine Lebensgefährtin Melanie Rumer aus Trins jeden Tag aufs Neue. Sie bilden nicht nur aus, sondern auch sich selbst laufend fort. Dementsprechend präsentiert sich "der grabmüller" im bereits 84. Jahr seines Bestehens frisch und innovativ. Davon profitieren freilich auch die Lehrlinge: Die Fulpmer lassen bei den Landeslehrlingswettbewerben regelmäßig mit Top-Platzierungen aufhorchen!

Krise: Von 0 auf 120 und retour

Patrick Grabmüller führt den Haarsalon in der mittlerweile dritten Generation. Gelernt hat er außer Haus: "Papa war damals mehr auf Herren spezialisiert, ich wollte aber beides machen." Im Ausland hat er sein Handwerk schließlich perfektioniert, ehe er das Geschäft 2011 erfolgreich übernahm. Momentan macht natürlich auch ihm die Coronakrise zu schaffen: "Es ist total mühsam, ein gestresstes Arbeiten. Auf die Lockdowns folgt immer ein unglaublicher Ansturm - deshalb haben wir die Öffnungszeiten zeitweise auch massiv ausgedehnt. Dann ist wieder alles zu und das Spiel beginnt von vorne."

Projekt Gipfelschnitt

Im Sommer 2020 blieb dafür noch Zeit für ein außergewöhnliches Projekt: Patrick Grabmüller verpasste zwei Modellen auf der 2.717 m hohen Serles einen Haarschnitt. Professionell in Szene gesetzt von Filmer Max Eigentler sorgte die ungewöhnliche Aktion nicht nur für staunende Blicke vor Ort, sondern auch viel positives Feedback in den sozialen Medien. "Für die Coronazeit wäre so ein Outdoor-Angebot der Friseure doch die ideale Lösung", meinten viele.
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