Vals: Bewohner können in ihre Häuser zurückkehren

LH Günther Platter (Mitte) mit Landesgeologen Gunther Heißel (2. v. li.) nach einem Erkundungsflug mit dem Landeshubschrauber in Vals.
  • LH Günther Platter (Mitte) mit Landesgeologen Gunther Heißel (2. v. li.) nach einem Erkundungsflug mit dem Landeshubschrauber in Vals.
  • Foto: Land Tirol/Liebl
  • hochgeladen von Katharina Ranalter (kr)

VALS. Heute, Donnerstag, wurde der Bundesheereinsatz in Vals beendet. Somit können die BewohnerInnen der evakuierten Häuser nun in ihr Wohnumfeld zurückkehren. 
„Ich bin froh um die Notlösung zur Sicherung von Wohnhäusern und Teilen der Landesstraße in Vals. Die vom Bundesheer erfolgte schnelle Lieferung von 160 Panzerigeln und deren fachgerechte Montage haben zu einer schnellen Verbesserung der Sicherheitssituation vor Ort beigetragen“, erklärte LH Günther Platter zur Beendigung des Bundesheer-Assistenzeinsatzes beim Felssturz in Vals. „Jetzt können auch die letzten Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Häuser zurückkehren und man kann Pläne für eine nachhaltige Zukunftslösung ausarbeiten und umsetzen.“
Auch Landesgeologe Gunther Heißel zeigte sich vom Bundesheereinsatz beeindruckt. „Wir haben als Landesgeologie den Assistenzeinsatz täglich fachlich begleitet und möchten betonen, dass dieser Bundesheereinsatz mit größter Effizienz, Kompetenz und Präzision sowie im besten Einvernehmen erfolgt ist.“

Dank an Einsatzkräfte

LH Platter bedankte sich auch bei allen Einsatzkräften und Behörden: „Sie alle haben einen vorbildlichen und engagierten Einsatz beim Felssturz in Vals geleistet. Wir dürfen zurecht stolz sein auf diese gelebte Solidarität und Hilfe rund um die Uhr. Denn auch der Zeitpunkt des Felssturzes am frühen Heiligen Abend des Vorjahres war sehr außergewöhnlich und belastend.“
In zahlreichen Einsatzflügen nicht nur in Vals, sondern auch bei weiteren Felssturz- und Hangrutsch-Ereignissen in ganz Tirol bestens bewährt hat sich der Landeshubschrauber:
„Die laufende Zunahme extremer Wetter-Ereignisse hat die vergangenen Monate deutlichst die dringende Notwendigkeit des Einsatzes eines Landeshubschraubers aufgezeigt. Sofortige Verfügbarkeit und genügend Flugressourcen sorgen dafür, dass Erkundungen für überlebenswichtige Entscheidungen der Landesgeologie zum Schutz und zum Wohle der Bevölkerung und unserer Gäste schnell, unbürokratisch und effizient durchgeführt werden können“, betonte Landesgeologe Heißel weiters.

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