Brennerbasistunnel unten durch?

„Das wichtigste Projekt des Landes“ wurde auf Einladung der Tiroler Jungbauernschaft/ Landjugend, von NR Hermann Gahr und LA Konrad Plautz mit Befürwortern und Gegnern im Gasthof Handl diskutiert.

STUBAI/WIPPTAL (em). Hauptreferent war der Vorsitzende der BBT-SE, Konrad Bergmeister. Er legte eingangs in gewohnt präziser Art und Weise Zahlen und Fakten zum Megavorhaben auf den Tisch und stellte unter anderem fest: „Wenn wir jetzt nicht weitermachen, wird die EU nicht mehr so viel Geld bereitstellen.“

Blockade nicht ausgeschlossen!
LA Konrad Plautz präsentierte im Anschluss die aktuelle Verkehrsentwicklung – in den ersten zehn Monaten des heurigen Jahres passierten bereits wieder mehr Fahrzeuge die Hauptmautstelle als im Vergleichszeitraum des Vorjahres – man verbucht ein Gesamtplus von rund vier Prozent. Da die Verkehrsinfrastruktur in Tirol also ausgelastet ist, sollen die Verkehrszuwächse auf der Schiene aufgefangen werden. „Das ganze Land ist betroffen bzw. extrem belastet“, pochte auch NR Hermann Gahr auf die Alternative Bahn: „Für politische Machtspiele und Uneinigkeiten haben wir keine Zeit mehr, denn die Zeche zahlt Tirol! Notfalls werden wir halt wieder die Brennerautobahn zumachen müssen, wenn wir nicht angehört werden“, drohte Gahr. Auch der Wipptaler Planungsverbandschef, Bgm. Alfons Rastner stieß ins selbe Horn: „Zu teuer wird es, wenn wir nichts mehr tun.“ An die Bürgerinitiativen gerichtet, äußerten der Nationalrat und Bergmeister die eindringliche Forderung, „eines gemeinsamen Vorgehens in Sachen BBT-Projekt.

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