Grenzbalken geht zu

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BRENNER (cia). Mehr als ein halbes Jahr, nachdem die Freiheitlichen die Wiedereinführung von Grenzkontrollen gefordert haben (die BEZIRKSBLÄTTER berichteten), sind diese nun auch für Landeshauptmann Günther Platter und Landespolizeidirektor Helmut Tomac vorstellbar, wie Tiroler Tageszeitung und ORF in der Vorwoche berichteten.
Experten erwarten, da sich die Flüchtlingsströme z. B. über Slowenien verlagern, dass in Zukunft wieder vermehrt Routen über Südtirol nach Nordeuropa führen werden. Damit würde auch die Brennergrenze wieder vermehrt in den Brennpunkt rücken. Tomac rechnet in dem Zusammenhang mit bis zu 700 statt der 200 bis 300 Flüchtlinge pro Tag.
Dass nun auch die Landesregierung und Polizei Obergrenzen und verstärkte Grenzkontrollen bis hin zum Schengen-Aus nicht mehr ausschließen, werteten die Vertreter der Nord- und Südtiroler Freiheitlichen in der Vorwoche in Gossensass als Erfolg. Walter Blaas, Pius Leitner, Lois Taibon, Markus Abwerzger, Rudi Federspiel und Johann Überbacher forderten dabei "klare Maßnahmen gegen das Flüchtlingschaos". Ein Schließen der Grenze sei ein Signal an die EU, aktiv werden zu müssen. Dass nun in Tirol und Österreich ein Umdenken im Gange ist, wertet Abwerzger mit: "Es scheint doch noch Vernunftparteien in Europa zu geben." Dennoch traue er der ÖVP nicht und verlangt Neuwahlen: "Ich bin felsenfest davon überzeugt, da sich beide Regierungsparteien in dieser Frage so diametral entgegenstehen."
Für Südtirol fordert Leitner eine eigene Kommission für Asylanträge in der Provinz, um dort Verfahren bereits besser und einfacher umsetzen zu können.

Freiheitliche aus Süd- und Nordtirol präsentierten am 15.01. ihre Forderungen.
Autor:

Arno Cincelli aus Innsbruck

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