Alle für den Brückenschlag

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Nun wurde eine ARGE aus der Taufe gehoben, die alle Befürworter der Verbindung sind darin vereint!

STUBAI (tk). Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft „ARGE-Brückenschlag“ ging Ende vergangener Woche in die Zielgerade.

Betreibergesellschaften, Planungs- und Tourismusverbände wollen unter diesem Schirm in Sachen Zusammenschluss von Mutters-Axams mit dem Stubaital „weiterhin an einem Strang ziehen und Hausaufgaben erledigen, ohne jedoch den Blick auf das große Ganze zu verlieren“, wie es heißt. Erklärtes Ziel der ARGE-Brückenschlag ist es also, die vorhandenen Kräfte zu bündeln und eine konzentrierte Vorgangsweise anzustreben. Dies haben die zuständigen Chefverhandler dieser Tage – vorausgesetzt der Zustimmung ihrer Führungsgremien – vereinbart.

Wesentlicher Teil ist ein Planungsverfahren
Wesentlicher Teil der neuen ARGE ist ein Planungsverfahren, das jedem Betreiber ermöglicht, gewünschte und notwendige Projekte vor Ort zu entwickeln, ohne jedoch einer „großen“ Lösung von Mutters bis ins Stubaital entgegenzuwirken.

„Wir im Stubai können es uns nicht leisten, auf Entscheidungen von ganz oben noch sehr lange zu warten. Deshalb ist es uns wichtig, unsere Region nachhaltig abzusichern und nicht stillzustehen. Dies ist mit der derzeitigen ARGE gewährleistet. Wir können gemeinsam mit unserem Seilbahnpartner planen und projektieren, ohne allerdings künftigen Brückenschlägen im Weg zu stehen. Damit ist sichergestellt, dass die Zeit nicht nutzlos verstreicht. Ich werde mich als Obmann des TVB Stubai dafür einsetzen, um weiterhin eine Schlüsselrolle in diesem sehr wichtigen Prozess spielen zu können.“

Schulterschluss als Signal
Zufrieden ist auch der Vorsitzende des Planungsverbandes, Bgm. Manfred Leitgeb: „Dieser Schulterschluss ist ein beeindruckendes Signal dafür, dass der Zusammenschluss aller betroffenen Gemeinden hält und wir alle, auch über Parteigrenzen hinweg, noch immer ein gemeinsames Ziel verfolgen. Dazu braucht es Kompromisse, die sind wir eingegangen. Für das Stubai ist eine Verbindung von essentieller Bedeutung, wir sind die einzige Wintersportregion in Tirol, die über kein konkurrenzfähiges, großes Skigebiet verfügt. Der Brückenschlag ins westliche Mittelgebirge wäre die logische Lösung und gleichzeitig mit minimalen Eingriffen machbar.“

Auch das Oberhaupt der größten Tourismusgemeinde im Tal, Bgm. Peter Schönherr, ist überzeugt, dass der Brückenschlag Sinn macht: „Aber wir haben auch die Botschaft unseres Landeshauptmannes gehört. Deshalb beschäftigen wir uns jetzt mit dem Machbaren, behalten das Wünschenswerte aber weiter im Auge. Das sind wir unserer Region schlicht schuldig. Es ist schon genügend Zeit verstrichen. Jetzt wird gehandelt und das akkordiert im Gleichklang. Wir sind Solisten, die aber nach einer Partitur spielen.“

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