Der Brückenschlag Schlick - Lizum

Schön, dass sich so viele Menschen für das Schicksal eines "Ruhegebietes" interessieren und dazu ihre Meinung bekunden. Lieber wäre mir allerdings, wenn sich mehr Leute aus dem betroffenen Gebiet äußern würden. Leute, die hier leben und vor Ort ihren Lebensunterhalt verdienen.
Es wurde viel zu lange "geruht" und allen Diskutanten sollen doch ein paar Fakten nicht vorenthalten werden:
Das Stubai hat innerhalb seiner Grenzen eine Gesamtfläche von 316,99 km² - 66,5%!! davon entfallen auf diverse Schutzflächen (Landschaftsschutz und Ruheflächen).

Die einzelnen Schutzgebiete, die sich auch über Talgrenzen hinaus erstrecken - in Richtung Ötztal, Sellraintal, westl. Mittelgebirge und Gschnitztal ergeben in Summe eine Fläche von 609,9 km²!!

Stubaier Alpen 352,2 km²;
Serles und -kamm via Habicht - Zuckerhütl 180 km²;
Kalkkögel 77,7 km²)

Die Verordnungen sind jetzt gerade einmal 30 Jahre alt, nicht sakrosankt und daher nicht vergleichbar mit der Bibel. Die damals getroffenen Entscheidungen und Verfügungen können aus der heutigen Sicht neu überdacht und festgelegt werden. Dadurch werden auch keine Verfassungspunkte geschändet.
Das Stubai wurde also mit 2/3 seiner Gesamtfläche "ruhig" gestellt.
Das ist eine perfekte Knebelung jeglicher zukünftiger Entwicklung des Tales, die ohne der Möglichkeit einer Erweiterung des bewirtschaftbaren Raumes seit langem an ihre Grenzen stößt. Der restliche Bezirk IL begnügt sich mit rund 42% Anteil, auch hoch, aber auf Kosten der Stubaier. Und das Land Tirol als Ganzes "spendet" nur ein Viertel seiner Gesamtfläche für den "Erhalt"?? der Natur.

In die Überlegungen einfließen muss auch der Fakt, dass fast 20% der Gesamt- Tiroler Schutzgebiete in unserer Region liegen!!!

Es dürfen sich gerne noch andere Regionen um ein paar unserer "geschützten" km² bewerben. Mal schauen ob sich viele darum "reißen" würden?

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