Für TVB-Projekte mehr Geld

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NEUSTIFT (cia). Der Tourismusverband Stubai Tirol (TVB) beschloss in der Vorwoche, die Kurtaxe 1,30 Euro zu erhöhen. Mit zwei Dritteln an Pro-Stimmen können die Amtsträger dabei trotz einer kontrovers geführten Diskussion auf eine bequeme Mehrheit bauen. Das zusätzlich eingenommene Geld soll für die Profilbildung des Stubaitals eingesetzt werden.

Acht Euro Ersparnis
Insbesondere auch der Sommertourismus soll durch das neue Ganzjahreskonzept angekurbelt werden. Es baut auf den drei Säulen "Bewegung", "Genuss" und "Lebensraum" auf. Einen besonders wichtigen Teil davon soll die neue Stubai-Supercard einnehmen. Für drei Euro pro Gast, die auf den Zimmerpreis aufgeschlagen werden sollen, steht damit den Gästen der Partnerbetriebe der volle Umfang der Stubai-Card, die immerhin elf Euro pro Tag kostet, zur Verfügung. Diese beinhaltet Fahrten mit den Liften im Tal, öffentliche Verkehrsmittel und Eintritte in Schwimmbäder. "Die Sommer-Kaufkarte wird es selbstverständlich weiter geben. Betriebe können also mitmachen, müssen es aber nicht", betont TVB-Geschäftsführer Roland Volderauer.

TVB als Dienstleister
"Wir haben diese Positionierung nicht nur für die Hoteliers gemacht, sondern für alle Mitglieder", stellt Obmann Sepp Rettenbacher klar: "Alle werden profitieren, wenn wir als Gesamtgebiet noch attraktiver werden!" Dazu sei geplant, dass aus diesem Budget auch spezielle Schulungen für Vermieter finanziert werden sollen. "Wir sehen uns als Dienstleister, setzen aber vermehrt auch auf Produkt- und Eventkompetenz", so Volderauer.
Bei der Vollversammlung wurden Einwände genannt, nach denen den Gästen eine Preiserhöhung der Zimmer schwer zu vermitteln sei. Rettenbacher hebt hervor, dass die Kurtaxe ohnehin gesondert verrechnet werden solle.
Die TVB-Vertreter erwarten sich durch die Mehreinnahmen die Möglichkeit, dringende Neuerungen vorzunehmen. "Stubai muss in vielen Bereichen wieder den Takt vorgeben, um auch nachhaltig touristisch erfolgreich zu sein", betont Volderauer und verweist auf die Performance-Entwicklung der letzten Jahre im Vergleich zu erfolgreicheren Mitbewerbern. Laut dem Leiter der Tourismusabteilung des Landes Tirol, Gerhard Föger, ist das Stubai eine der fünf größten Tourismusregionen Tirols, bei den Nächtigungen bewege es sich aber nur zwischen Platz 8 und 10.

Autor:

Arno Cincelli aus Innsbruck

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