Vom Lehrling zum König: Georg Schöpf

FULPMES (cia). Kaum jemand kennt ihn nicht im Stubaital – den Grillkönig. "Was heißt im Stubai, auch im Wipptal, und im Ober- und Unterland", lacht Georg Schöpf. Der gelernte Metzgergeselle hat sich mit seinem Hobby 2008 selbstständig gemacht und das mit großem Erfolg. 2011 konnte er für seine Arbeit ein eigenes Betriebsgebäude in der Fulpmer Industriezone errichten.

1968 geboren wuchs Schöpf als eines von neun Kindern auf einem Neustifter Bergbauernhof auf. Er erlernte ab dem Alter von 15 das Fleischerhandwerk in der Metzgerei Farbmacher in Patsch. Als Geselle sammelte er zehn Jahre lang in verschiedenen Betrieben Erfahrung.

Auch privat ließ ihn die Begeisterung für sein Handwerk nicht los. So war er bei vielen Feiern in seinem Familien- und Freundeskreis fürs Grillen zuständig. Schnell bekam er dabei den Namen Grillkönig verliehen. Grillte er anfangs nur in privatem Rahmen, war er bald dank der Mundpropaganda sehr gefragt. So beschloss er, das Hobby zum Beruf und sich selbstständig zu machen.

Obwohl er bis heute weder über eine Homepage noch über einen Facebook-Auftritt verfügt, steigt seine Kundenzahl stetig. "Mindestens ein Besucher pro Grillfeier bucht mich später ebenfalls", beschreibt Schöpf das Erfolgsrezept.

Die Einsatzgebiete

Georg Schöpf ist bekannt dafür, in seiner Rolle als Grillkönig mit rotem Mantel, Krone und Glocke zur Buffeteröffnung zu erscheinen. Diese humorvolle Herangehensweise gibt ihm ein Alleinstellungsmerkmal unter den Tiroler Caterern. Die Anzahl der Kunden für eine Grillfeier beginnt bei zehn Personen, nach oben hin gibt es keine Begrenzung. Neben dem Kulinarischen kümmert sich der Grillkönig auch um Geschirr, Tischgarnituren, Bänke, Zelte sowie um Heizkörper. Seine Einsatzgebiete reichen von Geburtstags-, Hochzeits- und Weihnachtsfeiern über Bälle bis hin zu Firmenfesten.

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