10.03.2017, 19:42 Uhr

Bereiten Sie sich auf das Jahr 2030 vor…

Laut einer Studie von Fritz Breuss, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, wird Europa seinen gegenwärtigen Weltmarktanteil nicht verlieren - trotz der von Wirtschaftsvertretern kritisierten hohen Sozialstandards und niedrigen Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Dazu würde der stetig wachsende Binnenmarkt beitragen, in dem rund drei Viertel des gesamten Handels stattfinden (inkl. assoziierter Staaten, von EFTA und Türkei). Der Erfolg der EU beruht laut Breuss auf der Ausweitung des Binnenhandels und auf der Abfederung sozialer Härten. Jedoch würde durch die Globalisierung weiter Druck auf die Löhne ausgeübt werden.
Wirtschaftsentwicklung
Gliederung:
Wirtschaftsentwicklung
Globalisierung
Zukunftsbranchen
Wettbewerbsfähigkeit
Rohstoffknappheit
Eine neue Arbeitswelt
Alterung der Arbeitnehmerschaft
Mehr "Weiblichkeit"
Der Wandel der Beschäftigungsstruktur
Das Arbeitsleben
Tabellarische Übersicht

Auf dieser Website biete ich Ihnen einen komprimierten Überblick über bedeutsame Zukunftsentwicklungen in den Bereichen Weltgeschehen, Umwelt, Technik, Wissenschaft, Wirtschaft, Arbeitswelt, Bevölkerung, Gesellschaft und Familie. Dabei habe ich auf relativ verlässliche Erkenntnisse und Prognosen aus vielen unterschiedlichen Quellen zurückgegriffen: von Wissenschaftlern aus ganz verschiedenen Fakultäten und von Zukunftsforschern, von Unternehmen und Consultingfirmen, von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften, von nichtstaatlichen Forschungsinstituten und Umweltorganisationen. Die meisten Entwicklungstendenzen beziehen sich auf den Zeitraum bis 2030 oder 2040; einige gehen auch darüber hinaus.

Beim Lesen werden Sie feststellen, dass ich vor allem in die Breite gegangen bin, um Ihnen auf diese Weise die ganze Vielfalt der Trends aufzuzeigen. Auch können die meisten Themen nur angerissen werden - Sie erhalten die wichtigsten Informationen und gleichzeitig viele Anstöße zum Nachdenken. Keinesfalls konnte ich alle zu erwartenden oder gar alle denkbaren Zukunftsentwicklungen ansprechen - aber eine relativ umfassende Auswahl.

Diese Synopse richtet sich in erster Linie an "Laien", die einen Blick auf möglichst viele Zukunftstrends in ganz verschiedenen Bereichen werfen möchten. So habe ich großen Wert auf eine gute Lesbarkeit der Texte gelegt. Deshalb habe ich keine Literaturangaben gemacht - die meisten Quellen können aber im Internet gefunden werden. Auch habe ich bei der Erwähnung von Berufsgruppen wegen der besseren Lesbarkeit nur die männliche Form gewählt - und hoffe auf Ihr Verständnis.

Die Texte werden immer wieder aktualisiert, erweitert und überarbeitet.
Es wünscht Ihnen mit dieser Lektüre einen spannenden Blick in die Zukunft
Ihr
Martin R. Textor


Gesellschaft
Gliederung:
Demographischer Wandel
Regionale Bevölkerungsentwicklung
Alterung der Bevölkerung
Krankheiten und Pflegebedürftigkeit
Einstellungen und Ängste
Lebensgestaltung
Wohnen
Ehe und Familie
Das Glück der Menschen
Tabellarische Übersicht

Autor

Dr. Martin R. Textor ist Mitbegründer des Instituts für Pädagogik und Zukunftsforschung (IPZF) in Würzburg. Er hat Erziehungswissenschaft, Beratung und Sozialarbeit studiert. Seit drei Jahrzehnten befasst er sich mit Themen aus den Bereichen der Familienforschung, der Elementar- und der Sozialpädagogik. Er ist (Mit-) Herausgeber bzw. Autor von mehr als 40 Büchern und mehreren Websites (u.a. www.zukunftsorientierte-paedagogik.de, www.kindergartenpaedagogik.de und www.kindertagesbetreuung.de). Ferner ist er als Referent und Fortbildner tätig.



Richard David Precht, Philosoph

Precht ist überzeugt, dass die Gesellschaft vor einer radikalen Veränderung steht. So spricht Precht über sein Buch "Die Zukunft der Arbeit" und sagt, welche Jobs in Gefahr sind.
Der technische Fortschritt ist der einzige in der Geschichte der Menschheit, der alle anderen gesellschaftlichen Entwicklungen nach sich zieht. Die Digitalisierung ist ein ganz gewaltiger Fortschritt.
Jeder andere Fortschritt, ob politischer Fortschritt oder moralischer Fortschritt haben wir immer wieder erlebt, kann man zeitweise oder zeitlich aussetzen.

Man kann ihn nur vergleichen mit der 1. industriellen Revolution. Also die Zeit als in England im 18. Jahrhundert die Dampfmaschine erfunden wurde u die moderne Industrie- Gesellschaft entstand. Die industrielle Revolution hat alles verändert. Die Gesellschaft ist nicht darauf vorbereitet gewesen. Vorher waren fast alles Bauern, dann haben sich Städte u Metropolen um die Industrie Standorte gebildet, es gab damals keine Krankenversicherung, keine Schulbildung, es war also eine riesen Überforderung. So war es keine Seltenheit dass 12 Mann in einer Wohnung lebten, oder sie lebten in irgendwelchen Hinterhöfen, langfristig hat diese Revolution in der westlichen Welt, den beispiellosen heutigen Wohlstand geschaffen u. ohne diesen Wohlstand hätten sich nicht die Freiheitsrechte die wir heute haben, nie durchgesetzt, also kann man sagen, es ist langfristig eine Erfolgsgeschichte.

Bei der Globalisierung folgen wir einer ökonomischen Vernunft. Wir nutzen also hier effizienzdenken, wir machen alles größer, wir wollen mehr Gewinne machen, dass macht den Menschen Angst, wenn es das einzige ist was wir noch haben. Die ökonomische Vernunft ist ja nicht blind, sie ist nicht strategisch, sie geht von Tag zu Tag, sie überlegt sich, was muss ich ändern, um diesen Gewinn zu erreichen. Diese ökonomische Vernunft ist nur vernünftig auf die Frage nach effizienzdenken. Sie ist aber nicht vernünftig auf die Frage wie wollen wir leben, wie wird die gesellschaftliche Entwicklung im Jahr 2020 sein, in was für Zuständen werden unsere Enkel einmal die Welt vorfinden, die ganze Umwelt Zerstörung, das ist z. Bsp. etwas das kommt in der ökonomischen Vernunft nicht vor.
Wir müssen in Deutschland nicht nur fragen das es Zukunft tauglich ist, sondern dass es enkeltauglich ist. Wir dürfen kein Land hinterlassen wo in 50 Jahren keiner mehr leben kann.

Wir müssen lernen, nicht den einzigen Blick auf M. Schultz zu lenken, mit der Korrektur der Agenda 2010.

Nein wir stehen vor neuen großen Herausforderungen.
In 20 Jahren wird die Dienstleistung mit Industrie 4.0 von Robotern gemacht.
Wo ist die Antwort auf die Frage, was machen wir in 20 Jahren, das sagt die Oxfort Studie, das sagen auch viele anderen, wenn in 20 Jahren, für die Hälfte der Menschen keine Arbeit mehr da sein wird.
Wie bereiten wir uns auf diesen Umbau in der Gesellschaft vor?
Wir müssen von der Politik aus fragen, und wir müssen lernen, wie wollen wir leben.
Wir sollten die Menschen fragen, wir müssen es politisch umsetzen, nicht nur fragen wie werden wir leben, sondern wie wollen wir leben.


Nach so viel Informationen, möchten sie manchmal nichts mehr hören und sehen?

Wer Migräne kennt, weiß, wie dies der Körper erzwingen kann:
Da hilft nur noch Ruhe, ein dunkler Raum und keinerlei Sinnesreize mehr.
Lassen sie es erst gar nicht so weit kommen. wir leben in einer hektischen Zeit und Ruhe gönnen wir uns bestenfalls, abends, und dann vor dem Fernseher. Allerdings :
Erholen kann sich unser Nervensystem dabei nicht. Dazu gehört auch Telefon und Handy selbstverständlich.
Nach neuesten Studien der Universität Sydney verengen sich durch die schnelle folge der Fernsehbilder die Blutgefäße. auch der deutsche Hirnforscher Manfred Spitzer warnt in seinem Buch „Vorsicht Bildschirm“ vor übermäßigem Fernsehkonsum.

Ihr Körper braucht Ruhe, um von der Hektik des Alltags wieder runterzukommen.

Deshalb mein Tipp:
Gönnen Sie sich eine Viertel- oder Halbestunde NICHTS. Jeden Tag. Nichtstun, Nichtwollen, Nichtmüssen, Nichtplanen, Nichtgrübeln.

Und wenn Sie nicht NICHTS denken können,
denken Sie wenigstens an etwas Schönes. Vielleicht fällt Ihnen dies am Anfang
nicht leicht, aber auch hier gilt:

Übung macht den Meister.
Planen Sie Ihre NICHTS-Zeit regelrecht ein. Machen Sie täglich einen Termin
mit Ihrem Nervenkostüm und halten Sie diesen ein wie einen Termin, den Sie mit
anderen gemacht haben. Stellen Sie sich einen Wecker o.ä. Das geht nicht, dazu haben Sie keine Zeit?

Bestimmen Sie über Ihr Leben, damit es Ihr Körper nicht tun muss, mit entsprechenden Folgen…

Versuchen Sie es wenigstens.
Darüber sollten Sie nachdenken…
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Gerhard Heising aus Stubai-Wipptal | 10.03.2017 | 22:15   Melden
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Gerhard Heising aus Stubai-Wipptal | 10.03.2017 | 22:22   Melden
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Anna Aldrian aus Graz-Umgebung | 11.03.2017 | 09:00   Melden
5.717
Gerhard Heising aus Stubai-Wipptal | 12.03.2017 | 22:39   Melden
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