10.09.2014, 06:57 Uhr

Nachgeschenkt: Die ewige Baustelle

"Biegen Sie bei der nächsten Kreuzung links ab. Biegen Sie nach 50 Metern links ab. Nein, biegen Sie doch rechts ab. Sie haben Ihr Ziel erreicht." Wenn selbst InnsbruckerInnen in der eigenen Stadt zum Navi greifen, heißt das, dass der Baustellen-Dschungel ein viel zu großes Ausmaß genommen hat. Gegenwärtig gibt es in unseren Alpenstädtchen nämlich 13 Baustellen, komprimiert auf engsten Raum. Auskennen tut sich sowieso keiner mehr. Zur großen Freude für die Hersteller von Navigationssystemen und Betreiber von Tankstellen. Denn nicht zu selten ist man schon eine extra Runde gefahren, weil da eine Einbahnstraße, dort eine Sackgasse. Vor diesen ist man auch mit dem Rad nicht gefeit. Fußgänger können sich noch irgendwie durch die zahlreichen Baustellen durchmogeln und deren Ökobilanz gleicht dann auch vermutlich die Extrarunde der navigationslosen Autofahrer wieder aus.
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