03.09.2014, 13:15 Uhr

Nachgeschenkt: Selbstinszenierung für den guten Zweck

Ob Star oder Normalo: es gibt wohl kaum jemanden, der bei der Ice-Bucket-Challenge noch nicht nominiert wurde. Das zugunsten der Forschung für die Krankheit ALS ins Leben gerufene Projekt erfreut sich durch das Prinzip des Schneeballsystems großer Beliebtheit im Netz. Dabei lautet die Devise sich entweder selbst beim Eiskübel-übern-Kopf-werfen filmen oder spenden. Die meisten Social-Media-Nutzer entscheiden sich jedoch leider für Ersteres. Schließlich kann man sich da ja so richtig schön selbst inszenieren. So wie damals bei der Bier-Challenge. Diesmal für mit dem Charme eines Wet-T-Shirt-Contests und zu einem guten Zweck. Vor allem Stars nützen diese Chance um sich als besonders karikativ darzustellen und ihr Image aufzubessern. Aber ehrlich gesagt, durch die nassen durchtrainierten Oberkörper der Stars wird die Forschung nicht vorangetrieben, besser ist es zu spenden.
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