06.07.2017, 19:41 Uhr

PIK zählt weltweit zu den Top 5 Klima-Denkfabriken

Das "Labor" des PIK: der Hochleistungsrechner. (Foto: Copyright PIK: PIK/Lindenhan)
PIK 05.07.2017 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde erneut zu einer der besten Klima-Denkfabriken weltweit gekürt. Das neue „Climate Think Tank Ranking“ des Internationalen Zentrums für Klima-Governance (ICCG) platziert das PIK unter den Top 5 Klima-Denkfabriken weltweit und unter den Top 3 in Europa.

Insgesamt bewertet das Ranking 240 Spitzeninstitutionen in den Bereichen Ökonomie und Politik des Klimawandels. Mit Hilfe einer soliden quantitativen Methodologie und anhand analytischer Daten listet das ICCG ausschließlich außeruniversitäre Think Tanks in einem absoluten sowie standardisierten Ranking – ersteres bewertet die Leistung unabhängig von Größe und Effizienz des Instituts, letzteres berücksichtigt die Leistung eines Instituts in Relation zu seiner Mitarbeiterzahl.

Zu den besten Klima-Denkfabriken im standardisierten Ranking gehören auch das Woods Hole Research Center (WHRC) und die Union of Concerned Scientists (UCS) aus den USA, sowie das Zentrum für Internationale Forstforschung (CIFOR) in Indonesien und das deutsche Mercator Research Institute On Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin, welches von der Stiftung Mercator und dem PIK gemeinsam gegründet wurde und von PIK-Chefökonom Ottmar Edenhofer geleitet wird. Im absoluten Ranking führen das Deutsche Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, das International Institute for Applied System Analysis (IIASA) in Österreich sowie The Nature Conservancy (TNC) und das World Resources Institute (WRI) in den USA.
Ebenfalls wurde das PIK als erstklassige Klima-Denkfabrik in Europa genannt - auf Rang zwei in der standardisierten Klassifizierung und Rang 3 in der absoluten Rangliste. Das ICCG „Climate Think Tank Ranking“ wird auf der Basis einer Reihe von Indikatoren erstellt, die sich an den Aktivitäten einer Einrichtung orientieren. Dazu gehören zum Beispiel die wissenschaftliche Leistung in Form von Veröffentlichungen in Fachjournalen mit Peer Review, die Anzahl an organisierten Konferenzen und Seminaren sowie die Teilnahme an den IPCC-Berichten. Nicht zuletzt kommt es auch auf die Verbreitung von Erkenntnissen in die Öffentlichkeit an, wie über die Web-Präsenz des Instituts und die Nutzung von sozialen Netzwerken.
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Gerhard Heising aus Stubai-Wipptal | 06.07.2017 | 22:12   Melden
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