12.08.2016, 13:35 Uhr

Zugvögel

Zugvögel
Etwas für wirkliche Liebhaber. Mit High-Tec und Satellitentechnik unterstützt.
Der Film dauert 90 Min.
Was Sie schon immer mal wissen wollten, hier erfahren Sie es!

Zugvögel – Atemberaubende Aufnahmen aus der Vogelperspektive
Im Dienste der Wissenschaft begleitet der Kamera-Helikopter Störche auf ihrer Reise nach Tansania und Kenia und überquert mit ihnen die gefährliche Straße von Gibraltar.
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? – auf ARTE+7 online sehen

Die Dokumentation "Zugvögel" begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein - lange vor seinen Eltern - zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden, eine gefährliche Reise mit zahlreichen abenteuerlichen Etappen. Der Flug mit Tausenden anderer Störche über die Camargue und die Straße von Gibraltar wird dabei erstmals von einer gyrostabilisierten Helikopter-Kamera begleitet.Um herauszufinden, wo die Zugvögel den Winter verbringen, zeichnen möglichst kleine und leichte Hightech-Sender jede Flugbewegung eines Vogels als GPS-Koordinaten auf und melden dazu Flughöhe und -geschwindigkeit, Luftwiderstand sowie Energieverbrauch. Damit wird man in Zukunft Erstaunliches per Vogelzug erfassen und vorhersagen können - von lokalen Windverhältnissen bis zu Unwettern, drohenden Erdbeben oder Riesenheuschreckenplagen. Denn Änderungen der Routen haben immer einen Grund.Nur wenn es sich lohnt, lernen Tiere im Laufe der Evolution zu wandern, meist auf der Suche nach Nahrung oder besseren Brutrevieren. Doch Zugvögel leben gefährlich, der Vogelzug war schon immer eine Frage des Überlebens. Von 20 Milliarden Singvögeln weltweit sterben inzwischen jedes Jahr zehn Milliarden.Die meisten Vögel, die wir aus unseren Gärten kennen, ziehen über unsere Köpfe hinweg, wenn wir schlafen. Welche Gefahren ihnen im Schutz der Dunkelheit dennoch drohen, macht eine Animation der nächtlichen Massenwanderung sichtbar. Peter Berthold, Deutschlands Guru unter den Vogelforschern: "Meine persönliche Prognose ist, dass wir, wenn die Klimaerwärmung so weiter geht wie jetzt, in 100 Jahren bei uns keine Zugvögel mehr haben."

Zugvögel

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renate krska aus Neubau | 12.08.2016 | 19:13   Melden
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Eva Klingler aus Kufstein | 13.08.2016 | 20:09   Melden
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Gerhard Heising aus Stubai-Wipptal | 15.08.2016 | 13:34   Melden
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Elisabeth Staudinger aus Vöcklabruck | 15.08.2016 | 20:37   Melden
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Gerhard Heising aus Stubai-Wipptal | 15.08.2016 | 23:12   Melden
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