25.01.2012, 00:00 Uhr

55. Bäuerinnentag im Zeichen des Wipptals

Das Wipptal organisiert heuer den 55. Bäuerinnentag. Beraterin Christina Wurm steht Rede und Anwort.

Bezirksblätter: Das Gebiet Wipptal organisiert heuer den Bäuerinnentag mit, wie kam man zu dieser Ehre?
Christina Wurm:
Der Bezirksbäuerinnentag, den wir jedes Jahr im Jänner feiern, wird immer von einem der zehn Gebiete, die wir im Bezirk Innsbruck Stadt/Land unterteilen, mitorganisiert. Bei unserer ers-ten Bezirksvorstandssitzung im Jahr vereinbaren wir immer, welches Gebiet den nächsten Bäuerinnentag mitorganisiert. Für das Jahr 2012 hat sich das Gebiet Wipptal freiwillig gemeldet.

Wie laufen die Vorbereitungen?
Da wir den Bäuerinnentag schon seit einigen Jahren immer im Congress feiern, muss der Saal schon ein Jahr vorher reserviert werden. Dann wird meist im Mai/Juni eine Sitzung mit dem Gebiet abgehalten, bei der das organisierende Gebiet erfährt, was alles geplant ist und welche Punkte vom Gebiet geplant werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Finanziernung. Die Unterstützung durch Sponsoren trägt wesentlich zu einer erfolgreichen Abwicklung der Veranstaltung bei.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gestaltung der Einladung. Dafür zuständig sind in erster Linie die Bezirksbäuerin, die Gebietsbäuerin und ich als Beraterin. Fleißig unterstützt werde ich bei der Organisation des Bäuerinnentages vom Gebiet Wipptal. Der Festgottesdienst, die Musik und der Programmpunkt „Vorstellung des Gebiets Wipptal“ werden zur Gänze vom Gebiet selbst geplant und umgesetzt.

Wie ist der Stand aktuell?
Die Organisation des Bäuerinnentages geht nun in die Endphase. Es sind noch viele Kleinigkeiten, wie die Bestellung von Geschenkkörben und Blumensträußen, Absprachen mit den einzelnen mitwirkenden Personen, ob diese noch irgendetwas benötigen und die Generalprobe, damit wirklich alles funktioniert.

Was erwartet die BesucherInnen an diesem Tag?
Die BesucherInnen erwartet ein interessantes und abwechslungsreiches Programm rund um das Thema „Die Rolle der Frau im Wandel der Zeit“. Der Festtag beginnt mit dem Festgottesdienst. Anschließend bereitet das Bauernbuffet Nagl eine Jause mit regionalen Spezialitäten vor. Dann beginnt der eigentliche Festtag mit der Eröffnung durch die Bezirksbäuerin Maria Kranebitter. Der nächste Programmpunkt ist das Interview mit den Ehrengästen. Verpackt in einem Interview beantworten wir Fragen zum Thema „Die Rolle der Frau im Wandel der Zeit“ und zum 50-jährigen Bestehen der Tiroler Bäuerinnenorganisation.

Wie präsentiert sich speziell das Gebiet Wipptal?
Heuer wird das Gebiet Wipptal in Form eines Films präsentiert, der von Dipl. Ing. Johann Jenewein und seiner Frau Irene gestaltet und produziert wurde. Danach wird es eine Präsentation der Werktagstrachten geben, die für einige Zeit in Vergessenheit geraten sind und jetzt „wiederbelebt“ werden. Außerdem wird auch das Tiroler Dirndl vorgestellt. Der Hauptprogrammpunkt, in dem sich alles speziell um das Thema „Die Rolle der Bäuerin im Wandel der Zeit“ dreht, ist ein Film mit Interview. Der Film gibt Einblick in die damaligen Aufgabenbereiche einer Bäuerin. Das Intervierw zu diesem Film werde ich selber leiten. Dazu habe ich vier Interviewpartner eingeladen, um „Die Rolle der Bäuerin“ von mehreren Seiten zu beleuchten. Abschließend werden die Schuhplattler der Volksgruppe Matrei-Mühlbachl-Pfons für Unterhaltung sorgen. Alles in allem ist der Bäuerinnentag ein Tag der Begegnung – der Besinnung – der Information und der Unterhaltung, an dem die Bäuerin im Mittelpunkt stehen soll.

ZUR SACHE:
Der 55. Bezirksbäuerinnentag findet am Dienstag, dem 31. Jänner, im Congress Innsbruck (Saal Innsbruck) statt. Gestartet wird mit dem Festgottesdienst um 8.45 Uhr. Das Programm endet um ca. 14.00 Uhr. Um Anmeldung bei der jeweiligen Ortsbäuerin wird gebeten!
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