09.12.2017, 20:32 Uhr

Ein Querschnitt aus 20 Jahren

Ausstellungsstück vom verstorbenen Gründungs-Obm. Norbert Franceschinel

Bei der Jubiläumsausstellung des Schönberger Krippenvereins wurden Exponate aus der gesamten Vereinsgeschichte gezeigt.

SCHOENBERG (suit). 60 Krippen von teils verstorbenen Schönberger Künstlern, darunter auch neun Kinder- und acht Erwachsenen-Krippen aus dem heurigen Baukurs, von orientalisch bis tirolerisch, in verschiedenen Größen und Stilrichtungen - das alles bot die heurige Jubiläumsausstellung des Krippenvereins Schönberg. Als Highlight bekamen die Besucher die Kirchenkrippe sowie die Hauskrippe vom Gasthaus Handl zu sehen. Sie wurde um 1900 von einem unbekannten Krippenbauer gebaut - der Hintergrund stammt von Franz Pernlochner III. Die Ausstellung bot auch Einblicke in die Veränderungen beim Krippenbau über die Jahrzehnte: "Die künstlerische Entwicklung über die letzten 20 Jahre kann man anhand dieser Ausstellung sehen", so Krippenbauer Thomas Steiner. Die Krippen seien vor allem aufgrund anderer Materialien leichter geworden und neue Lichttechniken würden zudem andere Stimmungen ermöglichen. Neben der Ausstellung erwartete die Gäste im Domanig über das ganze Wochenende ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Adventhoangascht, Musik mit Martina Höpperger und Daniel Salva, der Bläsergruppe der Musikkapelle Schönberg, den Schönberger Anklöpflern, Stubaier Geschichten von Peter Lanthaler, Krippensegnung nach der heiligen Messe und Verlosung. Der Gesamterlös aus dem Freitagabend-Umsatz kam zur Gänze der Vinzenzgemeinschaft zugute. Diese vereinsübergreifende Zusammenarbeit besteht seit letztem Jahr. "Vergelt's Gott dem gesamten Ausschuss, den Helfern und den vielen Besuchern, ohne die die Ausstellung nicht möglich gewesen wäre", bedankte sich Obm. Günther Oberneder abschließend. 
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