23.06.2017, 09:10 Uhr

Forschungsprojekt beweist: Sandeswasserfall wirkt gesundheitsfördernd

Besonders auf das Herz-Lungen-System wirkt sich ein Rundgang beim Sandeswasserfall im Mühlendorf Gschnitz positiv aus.

GSCHNITZ. Sprühend feine Gischt netzt die Haut, abertausend winzige glänzende Perlen zerstäuben in den Farben des Regenbogens, die Luft riecht herrlich frisch wie gewaschen. Und das ist sie auch. Der Sandeswasserfall im Mühlendorf in Gschnitz macht aus der ihn umgebenden Luft ein Ionenbad – mitten drin die neu erbaute Plattform: Eine Erfrischung für Leib und Seele.
Und genau das ist das Geheimnis des Sandeswasserfalls. Spezifisches Mikroklima mit hoch konzentrierten negativ geladenen Luftionen und Hochgebirgsluft – diese Mischung soll die Immunfunktion des Körpers beeinflussen. "Negative Auswirkungen von Stress werden positiv verändert", ist der auf Klimatherapie spezialisierte Immunologe Arnulf Hartl, Dozent an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, überzeugt.

Immunsystem gefördert

Sie erzeugen im Menschen Wohlfühlhormone, stärken das Immunsystem, fördern gesunden den Schlaf, erhöhen die Konzentrationsfähigkeit und neutralisieren positive Ionen. All diese Wirkungen werden den negativen Ionen nachgesagt, die auch „Vitamine der Luft“ genannt werden. Die höchste Dichte an negativen Ionen ist in der direkten Umgebungsluft von Wasserfällen zu verzeichnen. Diese Wasserfallatmosphäre ist von angenehmer und wohltuender Wirkung für den Menschen.
Die Wassermassen lockern und dehnen sich im freien Fall, beim Aufprall auf Wasser oder anderem Untergrund wird das Wasser bis hin zu kleinsten Wasserteilchen zerstäubt. Es erfährt dabei eine Entspannung und die biologisch wirksame Wasseroberfläche vergrößert sich um ein Vielfaches.

Hohe Wasserfallionenkonzentration

Beim Sandeswasserfall im Lebenden Mühlendorf im Gschnitztal wurden 35.000 negative Ionen und 3.081 positive Ionen pro Kubikzentimeter gemessen.
Der Wasserfallluftstrom des Sandeswasserfalls, der die Ionen transportiert, ist durch die umgebenden Felsen begünstigt. Die neu gebaute Plattform befindet sich direkt über dem Flusslauf. Durch diese Bedingungen lassen sich sehr hohe Wasserfallionenkonzentrationen messen. Der Sandeswasserfall zeichnet sich durch sehr hohe Konzentrationen von Nanoaerosolen aus. Bei den Messungen wurden 5.537 Partikel/cm³ mit einem Durchmesser von 41,7 Nanomillimeter gemessen. Durch diese außergewöhnlichen Werte sind die Nanoaerosole extrem klein und dadurch besonders lungengängig.
Zusammenfassend konnte Arnulf Josef Hartl beweisen, dass dieser Expositionsort und der Rundweg um den Sandeswasserfall eine optimale medizinische und gesundheitstouristische Nutzung ermöglicht mit dem Fokus auf das Herz-Lungen-System.
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