17.01.2018, 10:48 Uhr

Leserbrief: Impuls Tirol

(Foto: pixabay)

Von Walfried Reimeir

"Ich bin der Meinung, dass keine andere Landtagsliste durch eine neuerliche Kandidatur von Impuls Angst haben muss bei der Landtagswahl schlechter abzuschneiden. Ich wünsche allen acht kandidierenden Landtagsparteien den Einzug ins Landesparlament.  Das würde der Demokratie gut tun. Sie wollen ja alle nur das Beste für unser Land, insoweit politische Idealisten am Werk sind.
In Tirol sind Besitzstandsverteidiger und Konsumenten für die eigene Tasche als Politiker nicht so gefragt. Was die Wahlkampfkosten von € 20.000,- für Impuls anbelangt konnte man feststellen, das es genügend Sympathisanten mit einer € 1.000,- Spende gibt, so dass Maria Zwölfer und Josef Schett für die Wahlwerbung – wegen ihres schweren Rucksacks – nichts beitragen müssen. Sollte ein Überling zustande kommen, wird dieser nach meinem Wissensstand als Spende an die Caritas überwiesen.
Das den drei Impulsmandataren von Vorwärts der schwere Rucksack von € 1,6 Millionen umgehängt wurde, ist nicht ihre Schuld. Haben doch höchstrangige Politiker ihnen empfohlen für Vorwärts nicht um das Geld für Parteienförderung anzusuchen, weil dies anderweitig geregelt werden könnte. Das dieses Geld aus Steuermitteln stammt, stimmt, doch dies gilt nicht nur für Impuls, sondern auch für alle anderen Landtagsparteien die diese Zuwendung ohne Skrupel zu zeigen, angenommen haben.
Im Artikel zwei der Bundesverfassung steht „Vor dem Gesetze sind alle Staatsbürger gleich“.
Dies sollte auch für Impuls gelten. Als langjähriger Zuhörer bei Landtagssitzungen war ich schwer enttäuscht von der Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik wie auch von Andrea Haselwanter-Schneider (Liste Fritz) sowie vom Klubobmann der Grünen Gebi Mair bei der letzten Landtagssitzung im Hohen Haus, die eindeutig erklärten gegen die Auszahlung der bereitliegenden Parteienförderung von € 740.000,- an Impuls zu stimmen.
Sollte Impuls den Einzug in den Landtag schaffen, ist mir bekannt, dass sie allen anderen Landtagsparteien die Hand zur guten Zusammenarbeit für unser schönes Tirol reichen wollen.
Leute aus der ganzen Welt machen bei uns Urlaub und wir dürfen hier gratis wohnen.
So wie Türkis und Blau keinen Streit im Bund wollen, sollte auch Impuls gemeinsam mit allen anderen Landtagsparteien für unser Heimatland einvernehmlich nur Gutes tun und das Beste wollen auch für nicht so gut Betuchte und ärmere Tirolerinnen, Tiroler und besonders für unsere Jugendlichen Enkel und Urenkel.
Schlussendlich wäre mein Wunsch zur Landtagswahl am 25 Februar, dass alle kleinen wahlwerbenden Listen die 5% Hürde schaffen, weil zu viel Macht in einer Hand tut Tirol nicht gut.
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