09.11.2017, 13:24 Uhr

Mit gezielten Maßnahmen zu mehr Familienfreundlichkeit

Ein Teil des Audit-Teams von Steinach: Wolfgang Bacher (Natopia), Projektkoordinatorin Karin Grissemann, Barbara Holzmann mit der kleinen Flora, Christina Jäger (Kindergarten-Leiterin), Waltraud Holzmann (Koordinatorin Nachbarschaftshilfe "Miteinand") und Erich Fattor (Obm. Seniorenbund)

Die Gemeinde Steinach wurde vor kurzem als "familienfreundliche Gemeinde Tirol" ausgezeichnet.

STEINACH (kr). Vor kurzem wurden die 14 familienfreundlichsten Gemeinden in Tirol ausgezeichnet. Unter den Ausgezeichneten war auch Steinach: Die Gemeinde ist bereits seit dem Jahr 2008 offiziell "familienfreundliche Gemeinde" und ist somit eine der ersten Gemeinden in ganz Österreich gewesen, die das Zertifikat erhalten hat. 


Für alle Generationen

Gemeinden, die das Zertifikat "familienfreundliche Gemeinde" tragen, setzen sich besonders für die Bedürfnisse von Familien in jeder Lebensphase ein – von der jungen Familie bis hin zu den älteren Generationen. "Das Ziel ist es, das Leben für Familien in Steinach lebenswert zu gestalten und alle Generationen miteinander zu vernetzen", so Karin Grissemann, Projektkoordinatorin von "Audit famlienfreundliche Gemeinde" in Steinach. 
Die Motive dafür, dass Steinach bei "familienfreundliche Gemeinde" mitgemacht hat, waren, dass das Augenmerk auf die "weißen Flecken" in der Gemeinde gerichtet wird – also Sachen aufgegriffen und verbessert werden können, die noch nicht in Angriff genommen wurden oder auch noch nicht optimal gelöst wurde.
Eine Gruppe von insgesamt 12 SteinacherInnen aus allen Generationen besprechen in regelmäßig stattfindenden Sitzungen, was für die Familienfreundlichkeit der Gemeinde gemacht werden könnte. Dann werden gezielt Maßnahmen gesetzt und/oder Veranstaltungen organisiert.

Gezielte Maßnahmen

Gezielte Maßnahmen, die von Steinach in Punkto Familienfreundlichkeit getroffen wurden, sind beispielsweise das Projekt "Pedibus" in Zusammenarbeit mit dem Eltern-Kind-Zentrum Wipptal, der Kräutergarten im Dorfzentrum in Zusammenarbeit mit den Ortsbäurinnen, der Neu- und Umbau des Kindergartens und der Kinderkrippe, ein Tanzkurs oder die Marktbroschüre mit zahlreichen hilfreichen Informationen für Familien. 
Karin Grissemann betont: "Es ist uns ganz wichtig, dass wir überparteilich sind – es geht immer um das Wohl der Bürger."
Familienlandesrätin Beate Palfrader bei der Auszeichnung der familienfreundlichen Gemeinden: „Die ausgezeichneten Tiroler Gemeinden stärken durch gezielte Maßnahmen nachhaltig das Familienbewusstsein vor Ort und fördern damit eine positive Entwicklung der gesamten Region. Ich danke allen Gemeinden für die Bereitschaft, durch eine familienfreundliche und generationengerechte Gemeindepolitik einen attraktiven Lebensraum für Jüngere und Ältere zu schaffen.“
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