09.01.2018, 08:00 Uhr

Stubai plant seinen Weg in die Zukunft

(Foto: Planungsverband Stubai)

Mit dem Projekt "Stubai – unser Weg in die Zukunft" wollen die Gemeinden Talprojekte in die Wege leiten.

STUBAI (kr). Die Kräfte aller Gemeinden im Stubaital noch stärker bündeln, Projekte besser koordinieren, die Kooperation zwischen den Gemeinden stärken und so die Weichen für die Zukunft des Stubaitales stellen – das sind die Ziele des Regionalentwicklungsprozesses "Stubai – unser Weg in die Zukunft". Bei diesem Projekt handelt es sich um einen Bürgerbeteiligungsprozess, der vom Planungsverband Stubai und Obmann Hermann Steixner ins Leben gerufen wurde und in Zusammenarbeit mit der Firma "Brand Logic" durchgeführt wird. Besonders großgeschrieben wird dabei die Mitarbeit und Beteiligung der Stubaier Bevölkerung. So soll ein gemeinsam geteiltes Bild über den künftigen Weg des Stubaitales geschaffen werden.

Herausforderungen

Planungsverbandsobmann Hermann Steixner: "Eine Vielzahl von Projekten wurde im Stubaital in den letzten Jahren erfolgreich realisiert. Dennoch steht die Region vor zahlreichen Herausforderungen." Dazu zählen beispielsweise das Thema Raumordnung, die Flächenwidmung oder der große Bedarf an Wohnungen im Stubaital. Außerdem soll im Tourismus durch den Planungsprozess ein gemeinsamer Nenner zwischen den Interessen des Tourismus und der einheimischen Bevölkerung gefunden werden. Steixner: "Im Endeffekt geht es darum, die Attraktivität des Tales für die Einheimischen, Gäste und Unternehmen zu heben. Auf Basis des Zukunftsbildes werden konkrete Umsetzungspläne abgeleitet."

Bevölkerung miteinbeziehen

Da es sich um einen Bürgerbeteiligungsprozess handelt, ist das oberste Gebot die Miteinbeziehung der StubaierInnen. Um von Anfang an bestmöglich zu informieren und die Bevölkerung einzubinden, bilden Informationsveranstaltungen in allen fünf Stubaier Gemeinden (Termine siehe "Zur Sache") den Startschuss des Projektes. Dabei berichten die Verantwortlichen über die Ziele und den Ablauf des Prozesses sowie über die Beteiligungsmöglichkeiten für eine aktive Projektarbeit zu diversen Schwerpunkten. Einen starken Appell richtet Steixner an die Jugend wie an die Multiplikatoren, ihre Vorstellungen zu artikulieren: "Es gibt viel zu tun, damit der Lebensraum Stubai für kommende Generationen Perspektiven und Qualität erhält."

Wer macht wann, wie, was?

Am Ende des Projektes soll die Frage "Wer macht wann, wie, was?" für die unterschiedlichen Adressaten Tourismus, Gemeinden, Planungsverband, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und Kulturinitiativen geklärt sein. Das Projekt läuft bis zum Beginn der Sommerferien – bis dahin sollen konkrete Ergebnisse vorliegen. Hermann Steixner: "Die Ideen des Regionalentwicklungsprozesses sollen keine Papiertiger bleiben, sondern konkret umgesetzt und realisiert werden." Die Kooperation von Gemeinden wird seitens des Landes stark forciert. LR Johannes Tratter begrüßt als Gemeinde- und Raumordnungsreferent den Regionalentwicklungsprozess: „Hier zeigt sich einmal mehr, wie zukunftsfähig die Bereitschaft der Gemeinden zur Zusammenarbeit ist. Das Land Tirol unterstützt dies und fördert entsprechende Vorhaben, die einen Mehrwert für die gesamte Region bringen.“ 

Zur Sache


Die Bürgermeister des Stubaitales und der Planungsverband laden herzlich zur Teilnahme an den Informationsversammlungen ein. PV-Obmann Hermann Steixner: "Wir würden uns über rege Beteiligung freuen!"

Die Treffen finden an folgenden Terminen statt:
  • Mieders: Montag, 22. Jänner 2018 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal
  • Schönberg: Donnerstag, 25. Jänner 2018 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal
  • Fulpmes: Dienstag, 30. Jänner 2018 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal
  • Telfes: Mittwoch, 31. Jänner 2018 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal
  • Neustift: Donnerstag, 8. Feber 2018 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal
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