16.09.2014, 19:09 Uhr

Initiative "pro Brückenschlag" setzt ein Zeichen

Fulpmes: Kreuzjoch | Fulpmes, Kreuzjoch. Am Dienstag lud die neugegründete Plattform "pro Brückenschlag" zu einer Pressekonferenz, um ihre Erklärung zum geplanten Brückenschlag abzugeben. Initiatoren dieser Bewegung sind Karl Atzinger (Hotelier und Ortsobmann TVB Fulpmes), Florian Span (Jungunternehmer), David Deutschmann (Jungtouristiker), Lukas Rasinger (Gast- und Landwirt), Christoph Ranalter (Obmann Jungbauernschaft und Landjugend Fulpmes) und Fabian Muigg (Obmann JVP Fulpmes).

Bei strahlendem Sonnenschein und regem Besuch der Bevölkerung legten die Befürworter ihre Motivation für ein Engagement pro Zusammenschluss Schlick 2000 - Axamer Lizum - Muttereralm dar. Karl Atzinger erzählte von seinen Erfahrungen als eingesessener Unternehmer und pocht auf das Zukunftsprojekt "Brückenschlag". Für Florian Span ist die wirtschaftliche Zukunft im Stubaital fraglich: "Es muss etwas passieren!". "Mir liegen unsere Gäste am Herzen und wir müssen an unserer Konkurrenzfähigkeit arbeiten. Das ist die Sichtweise eines Rezeptionisten im elterlichen Betrieb", so David Deutschmann. Lukas Rasinger steht voll und ganz hinter dem Projekt und will die Symbiose zwischen Tourismus und Landwirtschaft wieder stärker forcieren. "Wir wehren uns gegen die Zurufe von außen und die Bevormundung durch Menschen, die unsere Berge gar nicht kennen", so Christoph Ranalter. Fabian Muigg beschrieb die Initiative als eine überparteiliche, aus der Bevölkerung entstandene und von vielen Bürgern getragene Bewegung.

Spontan entschieden sich weitere Befürworter die Stimmer zu erheben. Otto Krösbacher, Senior-Hotelier aus Neustift, sieht den Brückenschlag auch als Chance für den Sommertourismus. "Am Asiatischen Markt liegt großes Potenzial. Der Brückenschlag muss kommen!". Ein Unterstützer verlas einen von ihm verfassten und an den Landeshauptmann und die Landeshauptmann-Stellvertreterin gerichteten Brief über die "Sterbende Region Stubai".
Zum Schluss kommentierte eine Touristin aus Mecklenburg-Vorpommern die aktuelle Situation: "Wir Gäste wollen Geld ausgeben. Aber die aktuelle Situation im Dorf lässt dies nicht zu, da immer mehr Geschäfte schließen. Dieses Projekt würde eurer Region sicherlich helfen!".
Abschließend unterschrieben alle Befürworter auf einem Transparent, um ihre Zustimmung zu verbildlichen.

Informationen über die Initiative "pro Brückenschlag" gibs hier
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Kurt Dibiasi aus Stubai-Wipptal | 16.09.2014 | 21:31   Melden
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Fabian Muigg aus Stubai-Wipptal | 16.09.2014 | 21:38   Melden
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Detlef Thomas Schlicker - Klose aus Stubai-Wipptal | 16.09.2014 | 21:52   Melden
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