06.04.2017, 13:51 Uhr

Leserbrief zu "Weltweiter Schuldenberg wuchs 2016 um 7,6 Billionen Dollar"

Im Gegensatz zur herrschenden Lehrmeinung, dass die „Staatsverschuldung“ zu einem ökonomischen Naturgesetz erklärt, bin ich der Meinung, dass die Staatverschuldung eher einen Sachzwang unterliegt, wofür das jahrhundertalte, aber immer noch gültige Finanzsystem die Verantwortung trägt. Da dieses Finanzsystem in den letzten Jahren nur noch Probleme für das Gemeinwesen bereitet, ist es an der Zeit, für eine Reformierung des Finanzwesens einzutreten, und dem Geld, endlich wieder seine ursprüngliche Funktion zurückzugeben.

Auch wenn ich damit vielen auf die Füße treten werde, das Geld ist nicht dazu da, dass sich Private oder Konzerne durch Spekulationen mit wertlosen "Schuldgeld" auf Kosten des Gemeinwesens bereichern können, sondern das Geld hat den einzigen nützlichen Zweck, dass es der Wirtschaft dient und die Wirtschaft durch die sinnvolle Produktion von Gütern und Bereitstellung von Dienstleistungen dem Gemeinwesen dient.

Dieses Konzept verfolgte die Regierung des großen Abraham Lincoln während des amerikanischen Bürgerkrieges, die nicht mehr bereit war, sich Geld bei "Dritten" zu Wucherzinsen zu leihen.

Die US-Banknoten der Lincoln-Regierung waren nichts Weiteres als Belege für Arbeiten oder für Güter die dem Staat geleistet bzw. an diesen geliefert wurden. Diese konnten dann gegen Güter und Dienstleistungen eingetauscht werden – entsprechend ihrem Wert für die Gesellschaft.

Gescheitert sind die Greenbacks letztens nur an den gierigen Bankiers, aber nicht nach dem System. Warum nicht daran anknüpfen?

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