15.09.2014, 17:09 Uhr

Höhenluft für Motorsportler – Wenn der Schmirner Berg ruft

Der Absamer Walter Steiner presst seinen Renault R5 GT turbo durch die Schikane unmittelbar vor dem Ziel. (Foto: igm/bolzano)

Achte Veranstaltung zur atmas-Tiroler-Autoslalommeisterschaft 2014. Der MRC Absam konnte am Sonntag, dem 14. September, eine spektakuläre Motorsportveranstaltung ober Schmirn über die Runden bringen.

Von Francesco Bolzano

SCHMIRN. Einen Bergslalom, der seinem Namen alle Ehre machte. Steiler Anstieg, sehr schnelle Passagen und sinnvoll gesetzte Verzögerungspylonen forderten Piloten, Bremsen und Motoren. Wobei sich die Motoren auf rund 1.500 m Seehöhe schwerer taten, die Rennfahrerinnen und Rennfahrer liefen jedoch zur Höchstform auf. Mit ein Grund: die perfekte Organisation des MRC Absam, angefangen von der Ausschilderung, der professionellen Rennabwicklung, bis hin zu den Preisverteilungen.

Obfrau Kathrin Steiner durfte sich über viel Lob freuen, der Schmirner Bürgermeister Vinzenz Eller sang ein offizielles Loblied und gab bereits wieder grünes Licht für 2015.

Im Dreiländerkampf Österreich - Deutschland - Italien, setzten sich großteils die heimischen Starter durch, einzig der mehrfache Deutsche Meister, Hans Exner, konnte sich den Sieg in der Klasse 8 überlegen sichern.

Die Tagesbestzeit ging an den Vinschgauer Kevin Lechner (BMW 3), der den Finallauf der höheren Klassen vor dem Leutascher Walter Mair (Subaru Impreza) gewann. Martin Ragg vom AMC Leutasch ließ sein Talent aufblitzen, der Sieg bei den Neufahrern brachte 15 Punkte für die Gesamtwertung.

Die Damenklasse gewann Routinier Renate Putzl, die Nina Suitner und Ramona Rindle sowie weiteren vier Starterinnen klar das Nachsehen gab.

In der Gesamtwertung konnte der Vorarlberger Wolfgang Stoß seinen Vorsprung weiter ausbauen, gegen ihn und seiner Lotus Elise Mk1R scheint in den Klassen 9 und 10 kein Kraut gewachsen.
Francesco Bolzano
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