Voll auf den Hund gekommen

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Unzählige grau-weiß melierte Hunde springen mit aufgeregtem Heulen hintereinander aus dem Huskyreisemobil und wedeln artig ins Huskygehege auf der Hebalm hinein – weil dort warten sowohl Bewegung im Freien als auch die 19-jährige Sigrun Lercher aus Mureck mit einem Grinsen im Gesicht sehnsüchtig auf das Wiedersehen mit dem gut gelaunten Rudel. Nur eine junge Hündin reißt kurz aus, um einen Besucher mit einem feuchten Nasenstupser zu begrüßen.

Ein tierisches Hobby
Vor vier Jahren packte sie bei einem Schulausflug zum Huskycamp von Alex Serdjukov die Faszination für die edlen Tiere. "Als ich die 15 Hunde das erste Mal sah, war es um mich geschehen. Nach zwei Tagen flossen zum Abschied die Tränen, doch irgendwie hab ich gewusst, dass ich diese wundervollen Tiere nicht das letzte Mal gesehen habe. Ich habe Kontakt zu Alex gehalten und so ist es dazu gekommen, dass ich im Sommer 2011 das erste Mal selbst im Camp mitgeholfen habe", erzählt Lercher. Zurzeit bereitet sie sich auf die Aufnahmeprüfung zur Veterinärmedizinerin vor. Ihr Hobby ist sozusagen die beste Vorbereitung.
"Solche Tiere zu besitzen, ist natürlich ein 24-Stunden-Job. Sie brauchen ihre Bewegung, egal ob man krank ist, sich den Fuß gebrochen hat oder gerade einen schlechten Tag hat. Aber wenn man diese Tiere liebt, macht man das gerne."
Obwohl die Aufgabe oft fordernd ist, sieht sie darin keine Arbeit, sondern eine Leidenschaft, die sie ausleben darf.

Verantwortung übernehmen
"Meine Aufgaben hängen von der Jahreszeit ab. Im Sommer, auf der Stubalpe, kommen Kinder ins Camp. Jedes Kind bekommt einen Hund, um den es sich die ganze Woche kümmern muss – Fütterung, Pflege, Pfotenkontrolle und vieles mehr. Sie lernen den richtigen Umgang mit den Hunden und, welche Verantwortung hinter so einem Tier steckt. Im Winter bieten wir Workshops und Schneeschuhwanderungen auf der Hebalm an. Ich kümmere mich um die Hunde, stelle sie den Gästen vor und schaue, dass für das Schlittenhundefahren und Schneeschuhwandern alles bereit steht." Selbst fahre sie mit dem Schlitten nur zum Genießen, nicht wettkampfmäßig. Auch Liebling habe sie keinen und strahlt überzeugend ehrlich: "Für mich sind alle Hunde im Rudel meine Lieblinge, keiner wird bevorzugt!"

Die Liebe, die du ihnen gibst, geben sie dir tausendfach zurück.

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