Neues Verkehrskonzept
Begegnungen auf Augenhöhe

Sind sich einig: Die politischen Vertreter aller Fraktionen des Radkersburger Gemeinderates und Verkehrsplaner Johann Rauer (r.)
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  • Sind sich einig: Die politischen Vertreter aller Fraktionen des Radkersburger Gemeinderates und Verkehrsplaner Johann Rauer (r.)
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  • hochgeladen von Matthäus Trummer

Das Zentrum rund um den Hauptplatz von Bad Radkersburg wird ab Sommer zur Begegnungszone umgestaltet.

Freie Fahrt für alle Verkehrsteilnehmer heißt es ab Ferienbeginn in der Radkersburger Altstadt, zur Verkehrsberuhigung wurde nun ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept vorgestellt. Umgesetzt werden eine teilweise Einbahnregelung, eine Begegnungszone rund um den Hauptplatz und Maßnahmen für den ruhenden Verkehr.
Geregelt ist die "Begegnungszone" in der Straßenverkehrsverordnung (StVO) im Paragraphen 76c (siehe Infobox unterhalb). Weiterhin bestehen bleibt die Fußgängerzone auf dem Hauptplatz, auch bezüglich dem Parkplatzangebot soll sich laut Stadtgemeinde wenig ändern, einzig über die Errichtung einiger Schrägparkplätze wird noch entschieden. Deutlich attraktiviert wird künftig der Fahrradverkehr in der Innenstadt, dieser bekommt bei Einbahnregelung eine eigene Radspur. Ziel der Maßnahmen ist es, den Verkehr in der Langgasse und am Hauptplatz zu reduzieren und dadurch die Altstadt für Geschäftsleute, Bewohner und Gäste gleichermaßen zu attraktiveren.

Einigkeit unter Fraktionen

Getragen wird das gemeinsam mit Verkehrsplaner Johann Rauer erarbeitete Verkehrskonzept von allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen (ÖVP, SPÖ, FPÖ, BBR und Grüne). Umgesetzt werden die Maßnahmen vorerst zur Probe auf zwei Jahre, danach wird evaluiert und über bauliche Maßnahmen, so bezüglich des sanierungsbedürftigen Hauptplatzes, entschieden. Bürgermeister Karl Lautner: "Wir leisten hier einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrsberuhigung und damit auch zur Steigerung der Lebensqualität in der Altstadt." Das neue Verkehrskonzept sieht außerdem die Einführung einer 30 km/h- Regelung innerhalb der Ortsgebiete in den umliegenden Dörfern, ausgenommen sind hier die Landesstraßen, vor.

Begegnungszone

"Ein geordnetes Miteinander für alle Verkehrsteilnehmer, alle sind gleichberechtigte Partner.", erklärt Verkehrsplaner Johann Rauer. Der Schlüssel zum Gelingen ist ein angepasstes Geschwindigkeitsniveau, deshalb gilt innerhalb der Zone ein Limit von 20 km/h.

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