Gesundheit
Das LKH ist "hoffentlich" bald Baustelle

Fürstenfelds Bürgermeister Franz Jost, die Kages-Vorstände Ernst Fartek und Karlheinz Tscheliessnigg, Primararzt Walter Prager, Pflegedirektor Manfred Kaufmann, Betriebsdirektor Christian Rath, Ärztlicher Direktor Peter Krippl und Feldbachs Bürgermeister Josef Ober (v.l.).
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  • Fürstenfelds Bürgermeister Franz Jost, die Kages-Vorstände Ernst Fartek und Karlheinz Tscheliessnigg, Primararzt Walter Prager, Pflegedirektor Manfred Kaufmann, Betriebsdirektor Christian Rath, Ärztlicher Direktor Peter Krippl und Feldbachs Bürgermeister Josef Ober (v.l.).
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Heimo Potzinger

Das LKH ist mit 960 Mitarbeitern am Standort Feldbach der größte Arbeitgeber im Bezirk Südoststeiermark, im Verbund mit Fürstenfeld sind es sogar knapp 1.300. Und auch wenn die Leistungsbilanz des abgelaufenen Jahres makellos ist, vermag sie die Sorgenfalten auf der Stirn von Betriebsdirektor Christian Rath nicht zu kaschieren.
Die Zahlen sprechen für sich: 18.517 stationäre Behandlungen, insgesamt 96.237 Aufenthaltstage, 146.497 ambulante Besuche – die Leistungen im LKH Feldbach-Fürstenfeld mit 357 Betten sind enorm. Auch die Ausbildungsbilanz mit 220 Praktika in Pflegeberufen und 91 in der Ärzteausbildung und in medizinischen Berufen kann sich sehen lassen. Doch während die Tagesklinik in Fürstenfeld nach dem Ausbau fit für die Zukunft ist, bedürfe es in Feldbach großer Investitionen.

Zu wenig Raum, zu wenige Fachkräfte

Die Probleme im LKH Feldbach sind hinlänglich bekannt. Raumnot und Fachkräftemangel stehen steigenden Ansprüchen der Patienten und Angehörigen gegenüber. Im Besonderen die bestehende Infrastruktur werde den Anforderungen nicht mehr gerecht . Man habe zu wenig OP-Kapazitäten, außerdem fehlten in der Ambulanz Behandlungsräume und Zimmer zur Nachsorge – und zwar in großer Zahl, wie Rath im Beisein der beiden Kages-Vorstände Karlheinz Tscheliessnigg und Ernst Fartek bemängelt. Auch auf den Stationen sei es im Speziellen aufgrund des Raummangels schwer, die Intimsphäre zu wahren. Darüber hinaus gebe es zu wenig Dienstzimmer für Ärzte, von Logistikräumen gar nicht zur reden. "Unter diesen Bedingungen können wir die Qualität nicht halten, schnelle Entscheidungen seien nun notwendig", damit man nicht zum medizinischen Notfall werde, spielt Rath auf einen möglichen Ausbau an.

Auf der Prioritätenliste ganz oben

Finanzvorstand Ernst Fartek nahm im Rahmen einer Bilanzpräsentation im LKH Feldbach den vom Betriebsdirektor zugespielten Ball auf. Seitens der Steiermärkischen Krankenanstalten stünde der Ausbau in Feldbach auf der Prioritätenliste ganz oben. Entscheidend allerdings sei, was die Eigentümer wollen. Jedenfalls könne man sich im Falle eines Ausbaus auf zehn Jahre Baustelle einstellen, wie zuletzt am Standort Fürstenfeld, "der jetzt für die Zukunft sehr gut aufgestellt ist".

Zwei neue Führungskräfte

Farteks Vorstandskollege Karlheinz Tscheliessnigg inthronisierte anschließend vor einigen Mitarbeitern in den Bereichen die neuen Führungskräfte in der Pflegedienstleitung und in der Unfallchirurgie. Mit Markus Kaufmann als neuem Pflegedirektor und Walter Prager als Primararzt an der Abteilung für Unfallchirurgie konnten "zwei überaus anerkannte und bewährte Führungspersönlichkeiten für diese bedeutsamen Position gewonnen werden". In ihren persönlichen Statements betonten beide, den Mensch in den Vordergrund stellen zu wollen.

Autor:

Heimo Potzinger aus Südoststeiermark

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