Mureck
Endlich grünes Licht für Kolleg für Elementarpädagogik

An der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik wird ab kommendem Schuljahr das berufsbegleitende Kolleg realisiert.
  • An der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik wird ab kommendem Schuljahr das berufsbegleitende Kolleg realisiert.
  • Foto: Marlene Eibel-Vollstuber
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

Bundesminister Faßmann hat Mureck nun als Standort für berufsbegleitendes Kolleg bestätigt. 

MURECK. Wie die WOCHE berichtet hat, hat man in der Region alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit in Mureck ein berufsbegleitendes Kolleg für Elementarpädagogik – bislang blieb das grüne Licht dafür vom Bundesministerium verwehrt – eingerichtet werden kann. So hat es beispielsweise in der Regionalversammlung einen einstimmigen und parteiübergreifenden Beschluss gegeben, um das erneute Ansuchen von der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik für den Start des Kollegs zu unterstützen.

NAbg. Agnes Totter: "Bundesminister Heinz Faßmann hat das steirische Mureck als Standort für das Kolleg für Elementarpädagogik bestätigt."

Nun haben die Bemühungen auch Früchte getragen, wie die regionale Nationalratsabgeordnete Agnes Totter (ÖVP) verkündet: "Bundesminister Heinz Faßmann hat das steirische Mureck als Standort für das Kolleg für Elementarpädagogik bestätigt." Für Totter ist das Kolleg, das im nächsten Schuljahr starten kann, ein weiterer Schritt zur Stärkung der Region. Das Mitglied des Unterrichtsausschusses hat auf Bundesebene zahlreiche Gespräche geführt, um das Kolleg möglich zu machen. 

Kurzer Weg als großer Vorteil

Regionalvorsitzender Franz Fartek bringt auch die großen Bemühungen von LAbg. Julia Majcan (ÖVP) ins Spiel. Sie hat sich auf Landesebene für die Bildungsstätte stark gemacht. "Ich habe viele Gespräche mit der zuständigen Landesrätin Juliane Bogner-Strauß geführt – sie hat erkannt, wie wichtig das Kolleg für die Südoststeiermark ist", erzählt Majcan. Für sie ist diese Ausbildungsoption auf dem zweiten Bildungsweg im Bezirk absolut notwendig, um den Bedarf an Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen in der Region zu decken. Majcan glaubt auch, dass sich mehr Frauen und Männer durch die lokale Ausbildungsstätte bzw. den kurzen Weg an die berufsbegleitende Ausbildung heranwagen werden. 

"Der lange Atem hat sich ausgezahlt"

„Als Absolventin dieser Schulform freue ich mich riesig, dass das Kolleg umgesetzt werden kann – Der lange Atem hat sich ausgezahlt, es ist ein Erfolg für die ganze Region“, so LAbg. Cornelia Schweiner (SPÖ). Die Verantwortlichen der Bafep seien schon vor zwei Jahren an sie und Franz Fartek herangetreten. Dies sei der Startschuss für die Bemühungen in der Region und den Schulterschluss aller Parteien im Regionalvorstand gewesen. Für Schweiner bedeutet das Kolleg eine weitere Aufwertung des Schulstandorts Mureck und vor allem berufliche Perspektiven in der Region. Sie erhofft sich, dass durch die berufsbegleitende Bildungsstätte mehr Männer und Frauen in den Beruf einsteigen. „Es ist ein großer Unterschied, ob ich mich mit 14 für eine Ausbildung entscheide, oder mit 35 oder 40 – bis ein junger Mensch dann 19 ist, tut sich viel. Vielleicht will man noch studieren oder etwas völlig anderes machen. Wenn ich mich später für die Ausbildung entscheide, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ich nachher direkt den Beruf ergreife.“

"Wir sind gerüstet"

"Ich freue mich sehr, dass wir die Genehmigung erhalten haben", so Karin Puntigam, Direktorin der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik in Mureck. "Das Kolleg bedeutet eine Aufwertung des Standorts und der Region und trägt dazu bei, den großen regionalen Bedarf an Fachpersonal in der Kinderbetreuung zu decken", ist sie sich sicher. Für die Umsetzung des dreijährigen berufsbegleitenden Kollegs sei man übrigens bestens vorbereitet bzw. gerüstet. 

Worauf führen Sie den Erfolg des erneuten Ansuchens zurück?

Hier geht es zur Vorgeschichte
Website der Bafep Mureck


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