In Bad Radkersburg krempelt man die Ärmel hoch

Ein neues Leitbild für Bad Radkersburg wäre definiert. Schritt für Schritt geht es ab sofort an die Umsetzung.
  • Ein neues Leitbild für Bad Radkersburg wäre definiert. Schritt für Schritt geht es ab sofort an die Umsetzung.
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

2018 wird in Bad Radkersburg ein aktives Jahr. Die politisch Verantwortlichen haben viel vor. Ein neues Leitbild soll laut Bürgermeister Heinrich Schmidlechner Schritt für Schritt umgesetzt werden.
Im Detail unter die Lupe genommen wird derzeit von Studenten der Fachhochschule Joanneum das Areal von der Mickl-Kaserne bis zum örtlichen Sicherheitszentrum. Am 30. Jänner werden in Bad Radkersburg u.a. verschiedenste Ideen zur Nachnutzung der Kaserne – diese wird aktuell noch als Herberge für das Militär genutzt – präsentiert. Teil der Betrachtungen wird auch der benachbarte Drauchenbach sein, der derzeit noch ein Hochwasserrisiko darstellt. Eine Jury wird die besten Ideen auswählen – ab Feber sollen dann auch die Bürger in die Planungen miteinbezogen werden.

Radschwerpunkt

Einer ganzheitlichen Betrachtung wird auch der Verkehr unterzogen. Eine Begegnungszone, die in Vergangenheit ja schon von der Initiative "Pro Innenstadt" vorgeschlagen worden war, steht im Raum. Begegnen soll man sich – so die Vision von Schmidlechner – künftig vor allem auf dem Drahtesel. Bestehende Lücken will man aus dem Radnetz verschwinden lassen. Und das nicht nur national. Mit den slowenischen Nachbarn will man eine transnationale Radverbindung erreichen.
Viel zu hören war zuletzt über das LKH in Bad Radkersburg. Gerüchte um eine Schließung ab 2025 sorgten für einen Schulterschluss aller Parteien in der Region. In Bad Radkersburg will man nun dafür sorgen, dass das LKH auch ab 2025 für die Entscheidungsträger unverzichtbar sein wird. "Wir wollen eine Vernetzung aller örtlichen Gesundheitsanbieter erreichen. In Arbeitsgruppen werden Ideen entwickelt, wie man das LKH zukunftsfähig aufstellen kann", so Schmidlechner.
Zur Debatte steht nun auch die Zukunft des Budgets 2018. Die Gemeinde hat die Aufsichtsbehörde um Auskunft ersucht, wie man in dieser Causa weiter vorgehen soll. Im Gemeinderat erhielt das geplante Budget keine Mehrheit. Dies vor allem wegen des Abgangs von 137.400 Euro im ordentlichen Haushalt. Der Bürgermeister begründet diesen mit Mehrkosten für den Sozialhilfeverband.

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