Feinstaub
In Feldbach misst man jetzt genau nach (plus Video)

Wollen es genau wissen: Waltraud Köberl, Robert Schmidt  vom Bauamt der Stadtgemeinde und Bürgermeister Josef Ober (v.l.).
  • Wollen es genau wissen: Waltraud Köberl, Robert Schmidt vom Bauamt der Stadtgemeinde und Bürgermeister Josef Ober (v.l.).
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

In Feldbach setzt man auf mobile Feinstaubmessanlage. 

FELDBACH. Feinstaub sei laut Waltraud Köberl vom Referat Luftreinhaltung des Landes Steiermark in der Steiermark besonders in Graz und in Leibnitz ein Thema. Bei bestimmten Wetterlagen sei generell der Raum Oststeiermark betroffen. 
In der Steiermark nutze man 42 große Feinstaubmessstationen in Messcontainern. Auch in Feldbach misst man seit Juli des Vorjahres genau nach. In der Franz-Seiner-Gasse befindet sich hinter der Wolford-Halle ein mobiles halbautomatisches Gerät. 

Mit den Werten im Mittelfeld

Anhand der bislang analysierten Daten ließe sich laut Köberl sagen, dass Feldbach mit den Feinstaubwerten – verglichen mit Hartberg, Weiz oder Leibnitz – im steirischen Mittelfeld liegt. Zu einer Überschreitung des Grenzwerts, jener liegt bei einem Tagesmittelgrenzwert von 50 µg/m³, sei es lediglich ein Mal gekommen. 

Untersucht wird in Feldbach auch einer der längsten bekannten und untersuchten Staubinhaltsstoffe: nämlich die krebserregende Substanz Benzo(a)Pyren. Diesbezüglich erfolge die Auswertung erst im Sommer. 
Der Standort der mobilen Messanlage sei laut Bürgermeister Josef Ober besonders ideal und interessant, da man im östlichen Teil des Stadtgebiets gemeinsam mit der Energie Steiermark mit einem zweiten Fernwärmeheizwerk die Umstellung auf Fernwärme vorantreiben wolle.

Lange Standortsuche

Mit der Feinstaubanlage sei man außerdem dem Anliegen von Familie Heuberger in der Franz-Seiner-Gasse nachgekommen. Gertrud Heuberger hat Anfang 2019 eine Feinstaubmesseanlage angeregt – die Hausgemeinschaft hat in der Folge auch das Grundstück als Standort für eine Anlage angeboten. "Wir haben mehrere Standorte in Betracht gezogen. Durch den Umbau der Wolford-Halle hat sich der Aufbau am jetzigen Standort um ein Jahr verzögert", so Bürgermeister Ober.


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