Südoststeirische Maisernte
"Kleiner" Preis für Topmais

Organisator Hans Christian Stranzl (3.v.r.) und Fachschuldirektor Franz Patz (2.v.l.) u.a. mit Steiermarks LK-Präsident Franz Titschenbacher (5.v.l.).
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  • Organisator Hans Christian Stranzl (3.v.r.) und Fachschuldirektor Franz Patz (2.v.l.) u.a. mit Steiermarks LK-Präsident Franz Titschenbacher (5.v.l.).
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Topstimmung gab's beim Maistag in Hatzendorf. Trüb ist aber die Marktlage.

Hans Christian Stranzl von der Landwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf startete in seiner Rolle als Organisator vom 28. Hatzendorfer Maistag mit einem klaren Ziel in den Tag: ein neuer Besucherrekord soll her. Dies sollte auch gelingen. Rund 5.500 Gäste strömten aufs Gelände.
Geboten wurde heuer wieder einiges. So führten z.B. 18 Gerätehersteller 10 Grubber, 9 Schweibeneggen, 13 Häcksler, 9 Kreiseleggen, 2 Mulchsaatgeräte und 19 Pflüge in der Praxis vor. Des Weiteren gab es 48 Traktoren von zwölf verschiedenen Marken, ob nun mit 85 oder auch 490 PS, zu sehen.
Vor Ort war auch das Fachteam für Versuchstätigkeit, das in Hatzendorf angesiedelt ist bzw. auf dem Areal der Schule Versuchsflächen bewirtschaftet. So konnten die Gäste, darunter landwirtschaftliche Schulen aus ganz Österreich, aber etwa auch aus Slowenien, den Riesenmais oder Popcornmais bestaunen. Jede Menge Versuchsarbeit leistet man laut Johannes Schantl und Walter Jansel, die vor Ort Frage und Antwort gestanden haben, etwa auch rund um die Hirse. Jene ist besonders hinsichtlich des Klimawandels interessant, als die Hirse als besonders trockenheitsresistent gilt.

Wetter hat gepasst

Doch wie sieht es eigentlich in puncto Ernte aus? Aktuell legen die Bauern gerade den Endspurt hin, wie Anton Holzerbauer, Pflanzenbauberater der regionalen Landwirtschaftskammer, weiß.
Die Erträge beim Trockenmais liegen zwischen 9 und 17 Tonnen pro Hektar, wie er erklärt. Holzerbauer und Bezirkskammersekretär Johann Kaufmann sprechen von einer sehr zufriedenstellenden und hochqualitativen Ernte mit wenig bis gar keiner Verpilzung. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die gute Wetterlage.
Die Stimmung der Maisbauern sei trotz dessen gedämpft. Schuld daran sei der Marktpreis. Dieser liegt bei ca. 135 bis 140 Euro (plus Mehrwertsteuer) pro Tonne. "Es gibt derzeit einfach sehr viel Mais am Weltmarkt", erklärt Bezirkskammerobmann Günther Rauch die Hintergründe. Rauch hofft nun zumindest auf einen "durchschnittlich guten Preis" und dass sich Handelspartner solidarisch zeigen.

Organisator Hans Christian Stranzl (3.v.r.) und Fachschuldirektor Franz Patz (2.v.l.) u.a. mit Steiermarks LK-Präsident Franz Titschenbacher (5.v.l.).
Reges Interesse an den Infos des "Versuchsteams".
Autor:

Markus Kopcsandi aus Südoststeiermark

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