Woche der Landwirtschaft
Schritt für Schritt plastikfrei (plus Video)

Für wenig Plastik setzen sich u.a. Vertreter der Landwirtschaftskammer, vom "GenussLaden", Bauernbund und Produzenten ein.
  • Für wenig Plastik setzen sich u.a. Vertreter der Landwirtschaftskammer, vom "GenussLaden", Bauernbund und Produzenten ein.
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

Woche der Landwirtschaft steht ganz im Zeichen von plastikfreien Verpackungen.

Im "GenussLaden" vom Lagerhaus der Agrarunion Südost in St. Peter am Ottersbach rückten u.a. Vertreter der Landwirtschaftskammer den Schwerpunkt der "Woche der Landwirtschaft", jene findet von 28. bis 5. Mai, statt, in den Mittelpunkt. Jener lautet "Ohne Plastik, bitte!"
"Plastikvermeidung geht uns alle an und jeder Einzelne ist gefordert, seinen Beitrag zu leisten", so Bezirkskammer-Obmann Günther Rauch. Er betont, dass es gerade in der bäuerlichen Direktvermarktung wichtig ist, das Verpackungsthema mitzudenken.
Bezirksbäuerin Maria Matzhold erklärt, dass es nicht ganz ohne Plastik gehen wird – so spiele das Vakuumieren etwa bei Fleisch und Käse in der Qualitätssicherung eine wichtige Rolle. Sie merkt an, dass in der Gastronomie bzw. in Buschenschenken ein Umdenken in Sachen Plastik stattfindet, gefordert seien Produzenten und Handel.

Effektiv mit simplen Mitteln

Magda Siegl, Beraterin für Ernährung und Konsumenteninformation, zeigt u.a. die Möglichkeiten auf, Körbe, Behältnisse oder Tragtaschen für den Einkauf zu verwenden – für die Lebensmittel-Aufbewahrung empfiehlt sie z.B. Schraubgläser. Siegl wünscht sich, dass man auch bei Veranstaltungen auf Mehrweg-Ausstattungen setzt und so Vorbildwirkung übernimmt.
Vorbilder in Sachen Plastikvermeidung sind bereits der "GenussLaden" vom Lagerhaus und der Obstbau Boden in Zehensdorf. So werden im "GenussLaden" z.B. Brot und Gebäck in unbeschichtetes Papier gewickelt und Obst und Gemüse einzeln angeboten, Thomas Boden setzt auf Pfandkisten und Papiersackerl, eine Mehrwegkiste fürs Frischobst ist angedacht.

Gewusst wie

Wertvolle Tipps für Plastikfreiheit in der Direktvermarktung werden von der Landwirtschaftskammer Steiermark in Zusammenarbeit mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut angeboten. Für die Workshops hat man laut Direktvermarktungs-Expertin Maria Strohmeier eine "Schatzkiste" mit alternativen Verpackungsmaterialien parat. Seminare für kleinere Gruppen sind jederzeit buchbar (maria.strohmeier@lk-stmk.at). Auch einen Wettbewerb namens "Plastikfrei" hat die Landwirtschaftskammer Steiermark gemeinsam mit der "Genuss Region Steiermark" ausgeschrieben. Man prämiert Plastikvermeidungsprojekte von Einzelbetrieben und Gemeinschaften in der Direktvermarktung.

Bewerb Plastikfrei
Einreichung bis 31. Mai mit detaillierter Beschreibung der Umsetzungsmaßnahmen oder anstehender Vorhaben an Genuss Region Österreich, Mooslackengasse 17, 1190 Wien oder per Mail an die Adresse
office@gr-verein.at

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