Spurensuche im Stadtzentrum

Ausstellungsmacher Michael Mehsner (2. v. l.) mit Bürgermeister Josef Ober, Feldbachs "Kulturlady" Andrea Meyer und Florian Puchas (r.), der für das Ausstellungsdesign verantwortlich zeichnete.
  • Ausstellungsmacher Michael Mehsner (2. v. l.) mit Bürgermeister Josef Ober, Feldbachs "Kulturlady" Andrea Meyer und Florian Puchas (r.), der für das Ausstellungsdesign verantwortlich zeichnete.
  • hochgeladen von Roman Schmidt

Freiluft-Ausstellung in Feldbach zeigt Unscheinbares und Alltägliches, und liefert Hintergrundwissen.
Den Anspruch auf Vollständigkeit stellt Kulturreferent Michael Mehsner nicht. Wohl aber will er Unmittelbares, oft gar Unscheinbares, über die Aufmerksamkeitsschwelle heben. Für Bürgermeister Josef Ober ist die Ausstellung im öffentlichen Raum ein weiterer Mosaikstein des in der Corona-Krise etablierten Mottos "Feldbach neu erleben". Die Schau sei eine Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit für das Unmittelbare, sinniert das Stadtoberhaupt.
Mit "Spuren in der Stadt" konzipierte Michael Mehsner eine Ausstellung am Hauptplatz, die zu einer knapp vier Kilometer langen Spurensuche durch das Zentrum einladen soll. Erklärt wird neben historisch bedeutsamen Kunstwerken wie das Ensemble von Alexander Silveri vor der Bezirkshauptmannschaft oder Reliefs von Hammer-Burgstall oder dem polarisierenden Franz Seiner auch neu Hinzugefügtes, wie der heilige Leopold von Roswitha Dautermann oder die Stele "Sensible Kraft" von Ludwig Haas. Am Busbahnhof kann man sogar ein frühes Werk des renommierten Medienkünstlers Richard Kriesche entdecken. 28 sehenswerte Stationen hat die Schau.

Zum Erwandern animierend
Auch historisch bedeutende Bauwerke wie das alte Duschhaus bei der Clement-Wehr, das Ungartor, das im Gasthaus Kleinmeier eingebaut wurde, oder der Steinerne Metzen finden in dieser Ausstellung eine Erwähnung. Im eigens aufgelegten, handlichen Folder ist eine Stadtkarte abgedruckt, die den Ausstellungsbesucher zur Spurensuche animieren soll. Während die meisten Exponate wohl noch viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte zu bestaunen sein werden, sind die Schautafeln am Hauptplatz bis einschließlich 4. Oktober zu besichtigen.
Demnächst kann man die "Spuren in der Stadt" auch online auf www.feldbach.gv.at lesen.


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