Bad Radkersburg
Stadt sichert ihre Wasserversorgung ab

Am Ort des Geschehens: Planer Dieter Dormann, Bürgermeister Heinrich Schmidlechner und Wassermeister Bernd Binzl (v.l.).
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  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

In Bad Radkersburg bohrt man zwei zusätzliche Brunnen, um bei Wasserversorgung auf Nummer sicher zu gehen. 

Der Zentralbrunnen in Bad Radkersburg wurde Anfang der 50er-Jahre errichtet und ist laut Bürgermeister Heinrich Schmidlechner auch dementsprechend in die Jahre gekommen. Die Sicherung der Wasserversorgung hat laut dem Stadtchef hohe Priorität – nicht nur die Bürger sind auf die Versorgung angewiesen – auch die Hotellerie und die Kurbetriebe zählen zu den Abnehmern.
Um eine langfristig sichere Versorgung zu gewährleisten werden nun zwei zusätzliche Brunnen gebohrt. Schmidlechner rechnet damit, dass die Arbeiten zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen. Investiert werden rund 200.000 Euro. Wie Planer Dieter Dormann erklärt, geht man bei den neuen Bohrungen für die Vertikalfilterbrunnen neun Meter in die Tiefe. Gemäß Dormann kann dank der großen Filterfläche und der Tiefe der neuen Vertikalfilterbrunnen einerseits der Grundwasserleiter besser ausgenutzt werden – andererseits können die Feinsande besser zurückgehalten werden. Dadurch wird ein geringerer Arbeitsaufwand in der Wasseraufbereitungsanlage und den Vorlagebehältern erwartet. Auch bezüglich der Anlagenleistung gibt Dormann Auskunft. Diese liegt bei 30 Liter Wasser pro Sekunde. Der alte Brunnen wird übrigens nach wie vor eingesetzt – bei hohem Grundwasserstand sei er in seiner Funktion ausreichend. Im Brunnenhaus selbst müssen die Rohrinstalltionen adaptiert werden. Auch was die Energieversorgung der Anlage betrifft, gibt es Neuigkeiten. 140.000 Euro werden in eine 100-Kilowatt-Peak-Fotovoltaikanlage investiert.

Autor:

Markus Kopcsandi aus Südoststeiermark

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